Spezialkommando überwältigt verschanzte Person in Marbach

Hilfeleistungen Main-Tauber-Kreis

Lauda-Königshofen. Zu einem Einsatz mit einer größeren Anzahl an Kräften der Polizei sowie Spezialkräften, kam es am Donnerstag, den 18.06.2020, in dem 300-Seelen-Dorf Marbach, einem Ortsteil von Lauda-Königshofen im Main-Tauber-Kreis. Eine Person befand sich in psychischem Ausnahmezustand, die zuvor mit einem großen Messer auf der Straße, die zugleich die Kreisstraße 2801 wahr, stand. Zum Schutz der Bevölkerung und Eigensicherung der Polizeibeamten, rückten ein Spezialkommando an und beendete nach rund 3 Stunden den Einsatz unblutig.

Mit großem Messer bewaffneter Mann löste größeren Polizeieinsatz aus

Gegen 11.00 Uhr erhielt die Polizei die Information, das in Marbach eine männliche Person in der Marbacher Ortsdurchfahrt, zugleich Kreisstraße 2801, zwischen Lauda und Messelhausen ist, mit einem großen Messer stehen würde. Sofort rückten etliche Polizeistreifen aus mehreren Revieren des Umlandes an. Bereits kurz nach Eintreffen der ersten Polizeikräfte, verschanzte sich der Mann in seiner Wohnung.

Spezialkommando hinzugezogen – Spezialkräfte aus der Luft eingeflogen

Aufgrund der angespannten Lage wurde ein Spezialkommando der Polizei aus Göppingen alarmiert. Mittels mehrerer Fahrzeuge und einem Polizeihubschrauber, wurden diese teilweise aus der Luft nach Marbach eingeflogen. Hierfür wurde der Marbacher Sportplatz als Landeplatz genutzt.

Erfolgreicher Zugriff endete unblutig – Festnahme erfolgte

Nach langen Gesprächsverhandlungen, des polizeibekannten Mitte 30-jährigen Mannes, erfolgte um 14.11 Uhr der erfolgreiche Zugriff. Mehrere Spezialkräfte, die einen geeigneten Moment nutzen konnten, stürmten das Gebäude. Berstende Scheiben, schreie der Polizei „Auf den Boden, auf den Boden! Hier ist die Polizei! Auf den Boden!“ hallten durch das 300-Seelen-Dorf. Die Schreie der Spezialkräfte wiederholten sich hierbei mehrfach. Kurze Zeit später, die erfolgreiche und für alle Beteiligten unblutige Festnahme des Mannes.

Während den gesamten Einsatzmaßnahmen war die Ortsdurchfahrt, zugleich Kreisstraße, voll gesperrt. Der Verkehr wurde weiträumig umgeleitet. Nach Beendigung des Einsatzes wurde das Gebiet wieder freigegeben.