Versuchter Mord an Bewohner in Königshöfer Asylunterkunft – Psychiatrische Einweisung

Main-Tauber-Kreis

Lauda-Königshofen. Wie bereits berichtet kam es am Montag, den 03.02.2020, zu einer schweren Auseinandersetzung zwischen zwei Bewohnern einer Asylunterkunft in Lauda-Königshofen. Ein Bewohner ging hierbei mit einem Messer auf einen anderen Bewohner los und verletzte diesen. Mittlerweile wurde die Tat von versuchtem Totschlag auf versuchten Mordes durch die Staatsanwaltschaft Mosbach heraufgestuft.

Mit Messer auf Bewohner losgegangen – Bewohner wurde verletzt – Mitbewohner überwältigte Täter

Gegen 10.00 Uhr ging bei dem Polizeipräsidium Tauberbischofsheim die Information ein, dass es in der Gemeinschaftsunterkunft in der Straße Am Breitenstein in Königshofen eine Auseinandersetzung zwischen zwei Männern gegeben habe. Die ersten Ermittlungen vor Ort ergaben, dass ein 29-jähriger Mann eritreischer Herkunft, einen 45-jährigen Mann, syrischer Nationalität plötzlich angriff und mit einem Messer verletzte. Ein Mitbewohner konnte den Angreifer überwältigen und bis zum Eintreffen der Polizeibeamten festhalten.

Unterbringungsbefehl erlassen – Versuchter Mord – Einweisung in psychiatrisches Krankenhaus

Der 29-jährige Eritreer wurde im laufe des Dienstag, den 04.02.2020, dem Haftrichter des Amtsgerichtes Tauberbischofsheim vorgeführt. Dieser erließ gegen den 29-jährigen Beschuldigten wegen versuchten Mordes einen Unterbringungsbefehl und ordnete dessen Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus an. Der Beschuldigte wurde einem solchen zugeführt.


Weitere Berichte zum Thema:

03.02.2020 – Versuchter Totschlag in Asylunterkunft in Königshofen – Messerangriff


Foto: Symbolfoto