1 Toter bei Wohnhausbrand in Berolzheim – Mutter rettet zwei Kleinkinder (3, 4)

Brände Main-Tauber-Kreis

Ahorn. Ein tragischer Ausgang eines Wohnhausbrandes ereignete sich am Freitagabend, den 10.01.2020, in dem Ahorner Ortsteil Berolzheim. Ein Stockwerk eines Wohngebäudes brannte hierbei vollständig aus. Ein dementer Bewohner musste vor Ort reanimiert werden; verstarb jedoch kurze Zeit später. Die Feuerwehren konnten ein weiteres Ausbreiten auf ein weiteres angebautes Wohngebäude samt Scheune verhindern. Die Schadenshöhe beträgt rund 90.000 Euro. Die Brandursache ist bislang unklar, die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.

Dementer Bewohner starb durch Wohnhausbrand – Mutter rettete Kleinkinder – Schutzengel am Werk

Um 19.49 Uhr ging ein Notruf bei der Integrierten Leitstelle Main-Tauber und des Polizeipräsidiums Heilbronn ein. In der Straße „Steigeweg“ in Berolzheim, einem Ortsteil von Ahorn, stand eine gesamte Wohnung in einem Wohngebäude in Flammen. Zunächst kam es im Schlafzimmer eines 76-jährigen Bewohners zu dem Brandausbruch. Einsatzkräfte konnten diesen noch vor Ort reanimieren. Jedoch verstarb der 76-Jährige kurz darauf an Ort und Stelle. Was den tragischen Brand auslöste ist bislang unklar. Brandermittler der Kriminalpolizei haben noch in der Nacht die Ermittlungen vor Ort aufgenommen. Mehrere Schutzengel wachten über weitere Bewohner des Hauses. Zwei Kleinkinder im Alter von 3 und 4 Jahren, die bereits schliefen, konnten durch die eigene Mutter rechtzeitig aus dem Haus gebracht und so gerettet werden.

Brandwache über die Nacht – Feuerwehren zur Überlandhilfe

Die Freiwillige Feuerwehr aus Berolzheim sowie zur Überlandhilfe die Feuerwehren aus Boxberg und Windischbuch unterstützten die Kameraden vor Ort um den Brand rasch unter Kontrolle zu bringen. Dies gelang Ihnen, was ein weiteres Ausbreiten auf den gesamten Gebäudekomplex mit einem weiteren Wohngebäude und Scheune verhinderte. Die starke Hitze ließ am anderen Wohngebäude teils die Fenster bersten. Durch die starke Rauchentwicklung und der eben genannten Hitze, ist das gesamte Objekt derzeit unbewohnbar geworden. Die übrigen Bewohner konnten zusammen mit Spezialisten der Kriminalpolizei die nötigsten persönlichen Gegenstände für eine außer Haus Übernachtung herausholen. Die betroffenen Bewohner kamen bei Angehörigen unter. Um eine mögliche neue Entzündung durch Glutnester zu unterbinden, wurde eine Brandwache über die Nacht bereitgestellt. Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren, das Deutsche-Rote-Kreuz, die Kriminalpolizei und Polizei.