Bahnmitarbeiter setzte Tierabwehrspray gegen renitenten alkoholisierten Raucher in Osterburken ein

Neckar-Odenwald-Kreis

Osterburken. Einen nichtalltäglichen Fall nahmen Polizeibeamte des Bundespolizeirevier Heilbronn am Donnerstag, den 10.10.2019, im Bahnhof Osterburken auf. Ein alkoholisierter rauchender Mann stand auf dem Bahnsteig und wollte trotz der Hinweise eines Bahnmitarbeiters die Zigarette nicht entfernen. Nachdem der Bahnmitarbeiter die Zigarette dem Mann wegeschlagen hatte, kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung, wobei der Bahnmitarbeiter gegen den alkoholisierten Mann Tierabwehrspray sprühte. Indes warf der alkoholisierte Mann mit einem Begleiter den Bahnmitarbeiter zu Boden. Am Ende trug dieser letzten Endes Verletzungen von sich. Es werden Zeugen zum Vorfall gesucht.

Bahnmitarbeiter besprühte nach Streitigkeiten alkoholisierten Raucher mit Tierabwehrspray

Gegen 16.25 Uhr wollte nach den bisherigen Erkenntnissen ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn einen jungen Mann auf das Rauchverbot am Bahnsteig im Bahnhof Osterburken hinweisen. Als der alkoholisierte 25-jährige Raucher wohl nicht auf den Hinweis reagierte, wurde ihm durch den 49-jährigen Bahnmitarbeiter die Zigarette offenbar weggeschlagen. Daraufhin soll es zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen sein, in deren Verlauf der 49-jährige deutsche Staatsangehörige offenbar ein Tierabwehrspray hervorholte und mit diesem auf den 25-Jährigen sprühte.

Alkoholisierter Raucher brachte mit Begleiter Bahnmitarbeiter zu Boden – Verletzungen erlitten

Der mit 0,8 Promille alkoholisierte 25-jährige Raucher brachte zusammen mit einem Begleiter den 49-jährigen Bahnmitarbeiter offenbar zu Boden. Sicherheitskräfte der Deutschen Bahn trennten die Personen im Anschluss voneinander. Der 49-jährige Zugbegleiter der Deutschen Bahn erlitt durch den Vorfall leichte Verletzungen an Auge und Schläfe. Zudem hatten alle drei Beteiligten Personen gerötete Augen.

Zeugen gesucht

Das Bundespolizeirevier Heilbronn ermittelt unter anderem wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Sachdienliche Hinweise werden unter der Telefonnummer 07131 – 8882600 entgegengenommen.


Foto: René Engmann