Neue Erkenntnisse nach tödlichem Verkehrsunfall auf L2310 bei Urphar – Fremdverschulden ausgeschlossen

Main-Tauber-Kreis Verkehrsunfälle

L2310/Wertheim. Nach einem tödlichen Verkehrsunfall am Sonntag, den 06.10.2019, auf der Landstraße 2310, zwischen den Wertheimer Ortsteilen Urphar und Eichel (wir berichteten), gibt es durch die polizeilichen Ermittlungen neue Erkenntnisse. Demnach schließt die Polizei ein Fremdverschulden aus. Der anfänglich unklare Hergang des Verkehrsunfalles konnte mittlerweile rekonstruiert werden.

Anfänglich unklarer Unfallhergang konnte jetzt rekonstruiert werden

Wie die intensiven Ermittlungen mittlerweile ergeben haben, befuhr der 31-jährige Audi-Fahrer die Landstraße 2310 von Eichel kommend in Fahrtrichtung Urphar. Aus weiterhin unbekannter Ursache kam der 31-jährige Audi-Fahrer mit seinem PKW in einer langgezogenen Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr über den Straßengraben hinweg, entlang einer ansteigenden Böschung. In der Folge überschlug sich der PKW, wurde auf die Fahrbahn zurückgeworfen und kam dort auf dem Dach zum Liegen. Der 31-jährige Audi-Fahrer wurde durch den Unfall tödlich verletzt. Dieser erlag an Ort und Stelle seinen Verletzungen.

Fremdbeteiligung kann ausgeschlossen werden – Schadenshöhe erhöht

Wie die polizeilichen Ermittlungen in Zusammenarbeit mit einem eingeschalteten Sachverständigen ergaben, kann eine Fremdbeteiligung ausgeschlossen werden. Die Schadenshöhe an dem Fahrzeugwrack wird entgegen der ersten Mitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn von 5.000 Euro auf rund 20.000 Euro korrigiert.


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Foto: Johannes Jörgl