19 Bauwerke unterhalb der A81 zwischen Gerchsheim und Heilbronn werden saniert – Sperrungen

Baustellen Main-Tauber-Kreis

BAB81/Main-Tauber-Kreis/Heilbronn. Am Montag, den 09. September 2019, beginnt das Regierungspräsidium Stuttgart mit den Arbeiten zur Betoninstandsetzung an 19 Betonbauwerken – davon 18 Unterführungen und eine Brücke. Die Arbeiten werden voraussichtlich elf Wochen bis Ende November 2019 andauern. Die Arbeiten sind in drei Bauabschnitte unterteilt. Hiervon fallen 5 Bauwerke in den Main-Tauber-Kreis, 1 Bauwerk in den Hohenlohekreis und 2 in den Landkreis Heilbronn.

Bauabschnitt 1 zwischen Heilbronn und Gerchsheim

Im ersten Bauabschnitt werden acht Bauwerke an der Bundesautobahn 81 zwischen der Anschlussstelle Untergruppenbach (Landkreis Heilbronn) und der Landesgrenze nach Bayern, Gerchsheim (Landkreis Main-Tauber-Kreis) saniert. Für diesen Bauabschnitt sind vier Wochen eingeplant. Bei diesen acht Bauwerken handelt es sich um sogenannte Unterführungsbauwerke.

Schäden an Betonstruktur fordern Sanierungsarbeiten

Grund für die Sanierung ist, dass die Bauwerke Schäden in ihrer Betonstruktur aufweisen. Um weitere Schäden durch Korrosion und eindringendes Wasser zu verhindern, werden die Bauwerke instandgesetzt und die Schadstellen verschlossen. Da bei Betoninstandsetzungen grundsätzlich die Möglichkeit besteht, dass bei den Arbeiten weitere nicht sichtbare Schadstellen freigelegt werden, kann die Bauzeit an den einzelnen Bauwerken variieren.

Die Bauwerke des ersten Bauabschnittes befinden sich in folgenden Gemeinden:

  • Großrinderfeld (Main-Tauber-Kreis)
    • Unterführung Gerchsheim, Verlängerung Renzenbergweges (Osten)
      • (Wirtschaftsweg »Schlossäcker«)
    • Unterführung Gerchsheim – Schönfeld
      • (K2811)
    • Unterführung Großrinderfeld – Paimar
      • (Wirtschaftsweg »Nonnenäcker«)
  • Tauberbischofsheim (Main-Tauber-Kreis)
    • Unterführung Dittwar, Verlängerung Heckfelder Straße/Kreuzweg (Südosten)
      • (Wirtschaftsweg »Oberlaudaer Stieg«)
  • Boxberg (Main-Tauber-Kreis)
    • Unterführung Uiffingen, Bereich Rastplatz Ahorn (FR HN)
      • (Wirtschaftsweg »Gräffingen/Buch am Ahorn«)
  • Schöntal (Hohenlohekreis)
    • Unterführung Oberkessach, Bereich Leibenstadt – Unterkessach/Verlängerungen Kirchstraße/Unterkessacherstraße
      • (Wirtschaftsweg)
  • Möckmühl (Landkreis Heilbronn)
    • Unterführung Möckmühl, Bereich Korb – Widdern
      • (K2023)
  • Untergruppenbach (Landkreis Heilbronn)
    • Unterführung Untergruppenbach, östlich Teilort Obergruppenbach
      • (Wirtschaftsweges im Grafenwald)

Bauwerke werden nacheinander abgearbeitet – Kreisstraßen werden halbseitig gesperrt

Die Bauwerke werden nacheinander abgearbeitet. Für die Arbeiten werden die betroffenen Wirtschaftswege voll gesperrt. Die betroffenen Kreisstraßen werden halbseitig gesperrt und der Verkehr wird mit einer Ampel geregelt. Umleitungen sind in diesem Bauabschnitt nicht erforderlich. Ziel ist es, den Verkehr durch die Betoninstandsetzung so wenig wie möglich zu beeinträchtigen.

Komplette Baumaßnahme aller Bauabschnitte beträgt rund 425.000 Euro

Die Kosten für die komplette Baumaßnahme aller Bauabschnitte betragen rund 425.000 Euro und werden von dem Land Baden-Württemberg mit 125.000 Euro, und der Bundesrepublik Deutschland mit 300.000 Euro als Straßenbaulastträger, getragen. Für die weiteren zwei anstehenden Bauabschnitte wird zeitnah gesondert berichtet.

Positionen der verschiedenen Bauwerke


Grafiken: Regierungspräsidium Suttgart
Foto: René Engmann