19-jähriger Auszubildender als Täter der Brandserie in Mosbacher Johannes-Diakonie

Brände Neckar-Odenwald-Kreis

Mosbach. Im Zeitraum von 14. September 2018 bis zunächst 15. Juli 2019, kam es in der Johannes-Diakonie Mosbach, überwiegend im Werkstattgebäude, zu insgesamt acht Brandlegungen an Papierkörben in den Toilettenanlagen oder in Spinden. Hierbei kam es zu keinen größeren Sach- oder gar Personenschäden. Das Polizeirevier Mosbach hatte hierzu die Ermittlungen aufgenommen. Beim letzten Brandausbruch konnte dann der eigentliche Brandstifter ausfindig gemacht werden, der wiederum ein umfassendes Geständnis ablegte.

Achte und letzte Brandlegung richtet Schaden von 150.000 Euro an

Am Montag, 19. August 2019, gegen 12.45 Uhr, wurde erneut ein Brand im Lager- und Umkleideraum in der zweiten Geschoßebene des Werkstattgebäudes im Berufsbildungswerk gelegt. Vor der Brandlegung wurde, wie in vorherigen Fällen auch, eine Toilette verstopft und überflutet. Der Umkleideraum wurde völlig zerstört. Angrenzende Räumlichkeiten wurden durch die austretenden Rauchgase unbenutzbar. Personen wurden nicht verletzt, es entstand jedoch ein Sachschaden von circa 150.000 Euro.

Intensive Ermittlungen des Kriminalkommissariats und des Polizeireviers

Im Rahmen der ersten Ermittlungen durch das Polizeirevier Mosbach ergab sich ein Anfangsverdacht gegen eine männliche Person. Die Ermittlungen wurden durch das Kriminalkommissariat in Kooperation mit dem Polizeirevier Mosbach fortgeführt.

19-jähriger Auszubildender der Einrichtung gesteht bis auf 1 Brandlegung alle anderen Fälle

Hierbei wurde der Tatverdächtige als ein 19-jähriger Auszubildender identifiziert. Er wurde am Donnerstag, den 22.08.2019, mit den Tatvorwürfen konfrontiert. Hierbei gestand er alle bekanntgewordenen Brandlegungen, mit Ausnahme eines Falles. Auf den 19-Jährigen wartet jetzt ein Strafverfahren wegen schwerer Brandstiftung.


Foto: René Engmann