Tauberbischofsheimer Pestalozziallee im ersten Abschnitt fertiggestellt – Flüsterasphalt eingebaut

Main-Tauber-Kreis

Tauberbischofsheim. Bei der Sanierung der Pestalozziallee in Tauberbischofsheim ist die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts von der Kreuzung »Schmiederstraße« bis zur Einmündung der Straße »Am Wört« in Sicht. Die Freigabe des ersten Abschnitts und die Einrichtung des zweiten Bauabschnitts sind für Montag, den 19. August 2019, geplant. Ab hier ist der Rewe-Markt wieder direkt von Schmiederstraße aus erreichbar. Der zweite Abschnitt reicht von der Einmündung »Am Wört« bis zum Haus Nummer 9. Die Umleitung bleibt unverändert über die Nordbrücke bestehen.

Kurzfristige Änderung – Flüsterasphalt eingebaut – Neue Fußgängerampel ersetzt Zebrastreifen

Landrat Reinhard Frank freut sich, dass die Sanierung der Pestalozziallee im Zeitplan ist und nach aktuellem Stand bis Ende November 2019 abgeschlossen werden soll. Mit dem ersten Bauabschnitt sind bereits 120 von insgesamt 580 Metern Straße saniert. »Wir haben nun noch entschieden, im ersten Bauabschnitt einen so genannten »Flüsterasphalt« einzubauen und damit die Lärmbelastung im Bereich der Wohnbebauung zu verbessern«, erklärt Landrat Reinhard Frank. Die neue Fußgängerampel ermöglicht eine bessere und sicherere Überquerung der Straße im Bereich des Rewe-Marktes und des Schulzentrums. Der auf Seiten des Schulzentrums vorhandene Fuß- und Radweg wurde auf drei Meter verbreitert. Dadurch hat sich dieser Abschnitt des Radwegs »Liebliches Taubertal« deutlich verbessert. Der Radweg ist vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club »ADFC« mit der Höchstwertung von fünf Sternen zertifiziert.

Pestalozziallee höchstbelastete Kreisstraße im Landkreis – Sanierung war dringend notwendig

Die Pestalozziallee ist eine wichtige innerörtliche Erschließungsstraße in Tauberbischofsheim und die höchstbelastete Kreisstraße im Main-Tauber-Kreis. Laut der letzten Erhebung vom Oktober 2016 wird sie von mehr als 8000 Kraftfahrzeugen am Tag genutzt. Aufgrund der bisher schlechten Entwässerungsverhältnisse, bei dem kaum Längsgefälle vorlag, und dem nach heutigen Verkehrsverhältnissen zu schwachem Aufbau der Straße war die Sanierung  dringend notwendig. Im ersten Bauabschnitt wurde bereits der komplette Aufbau erneuert und verstärkt. Zudem wurde die Entwässerung durch den Einbau einer Schlitzrinne erheblich verbessert. Ebenso wurden Leerrohre für den Breitbandausbau eingelegt. Diese Arbeiten werden im zweiten Bauabschnitt fortgesetzt.

Sanierung als Gemeinschaftsmaßnahme

Die Sanierung läuft als Gemeinschaftsmaßnahme von Kreis und Stadt: Der Main-Tauber-Kreis ist als Straßenbaulastträger für die eigentliche Straßenbaumaßnahme verantwortlich, die Stadt Tauberbischofsheim und andere Versorgungsträger tauschen die Kanal-, Wasser-, Gas- und Stromleitungen aus.

Gesamtbaukosten bei 3,24 Millionen Euro – Kosten liegen derzeit im Plan

Es wird mit Gesamtbaukosten von 3,24 Millionen Euro gerechnet. Der Anteil des Landkreises beträgt 1,96 Millionen Euro, der Anteil der Stadt 1,19 Millionen Euro. Darüber hinaus wenden Kreis und Stadt gemeinsam 90.000 Euro für die Verkehrssicherung auf. Bisher liegen die Kosten im Plan. Die Arbeiten werden von der Firma Boller-Bau aus Distelhausen ausgeführt, mit der Planung und Bauüberwachung wurde das örtliche Ingenieurbüro Walter und Partner beauftragt.


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Foto: Landratsamt Main-Tauber-Kreis