Minister Peter Hauk besuchte DLRG Mosbach – Strukturelles Problem beschäftigt die Landesregierung

Gastbeiträge

Mosbach. Der Minister für ländlichen Raum und Verbraucherschutz, MdL Peter Hauk, besuchte am Freitag, den 19.07.2019, die DLRG Mosbach. Durch die lokale Berichterstattung aufmerksam geworden, wollte sich der Landespolitiker vor Ort ein Bild von der schwierigen Situation der ehrenamtlichen Wasserretter machen. Seit Mitte Februar 2019 können die DLRG-Kräfte in Mosbach, vor allem wegen des nicht mehr ausreichenden Brandschutzes, ihre Räume nicht mehr wie gewohnt und benötigt nutzen. Die Folge: Ausbildung und Einsatz können nicht mehr oder sehr begrenzt durchgeführt werden und das so notwendige Vereinsleben liegt auf dem Trockenen.

Minister tauschte sich mit den Ehrenamtlichen auf Wieder aus

Grund genug sich von Seiten der Landespolitik mit dem Thema zu befassen: Gut 20 Aktive – vom Jugendeinsatz-Team über aktive Einsatzkräfte und Ausbilder bis hin zum Vereinsvorstand – empfingen den Minister auf der Wiese, vor den nicht mehr nutzbaren Räumen, am Mosbacher Hallenbad. In gemütlicher Runde tauschte sich Peter Hauk gut 60 Minuten mit den ehrenamtlich Aktiven der DLRG Mosbach aus. Er interessierte sich für die Problemen, die Schwierigkeiten bei der Suche nach Lösungen und für die generellen Arbeit der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft.

Gestiegenen Brandschutzanforderungen für ehrenamtliche Vereine großes Problem

In den gestiegenen Brandschutzanforderungen sieht Minister Hauk ein strukturelles Problem im Land, das besonders ehrenamtlich aktive Vereine trifft, die häufig in sonst nicht genutzten Gebäude(teilen) unterkommen. »Hier gilt es zu prüfen, ob das Land hier auch generell an einer Problemlösung mitwirken kann«, nahm Hauk auch »Hausaufgaben« für sich mit. Zum Abschied wünschte Minister Hauk der DLRG Mosbach eine schnelle Lösung und versprach, weiterhin mit den ehrenamtlichen Aktiven der Ortsgruppe in Verbindung zu bleiben.


Fotos: DLRG OG Mosbach