Biberdamm in Schillingstadt widerrechtlich entfernt – Straftat – Zeugen gesucht

Main-Tauber-Kreis

Ahorn. Den Lebensraum eines besonders geschützten Bibers zerstörte ein Unbekannter am zweiten Juliwochenende 2019 in dem Ahorner Ortsteil Schillingstadt. Als Tatwerkzeug muss ein Frontlader benutzt worden sein. 3 Kubik wurden hierbei zerstört. Es werden Zeugen gesucht.

Biberdamm absichtlich zerstört

Im Tatzeitraum von Samstag, den 13.07.2019, von 19.30 Uhr, bis Sonntag, den 14.07.2019, bis 11.00 Uhr hat ein bislang unbekannter Täter im Ahorner Ortsteil Schillingstadt im Bereich am Haselbach einen Biberdamm absichtlich zerstört. Dieser befand sich idyllisch gelegen, außerorts an einem landwirtschaftlich genutzten Weg zwischen Schillingstadt und Oberwittstadt, etwa 250 Meter nach der Kläranlage.

Nach Spurenlage – Frontlader als Tatwerkzeug – 3 Kubik zerstört – Straftat

Nach der Spurenlage war vermutlich ein Unbekannter mit einem Frontlader zu Gange, der mit einer Schaufelzange den kompletten Biberdamm, 3 Kubik, aushob, abtransportierte und etwa einen Kilometer weiter im Gewann »Ober dem kleinen Hölzle«, rechts am Waldrand, entsorgte. Gemäß Bundesnaturschutzgesetz ist es verboten, Fortpflanzungs- oder Ruhestätten der wildlebenden Tiere der besonders geschützten Arten aus der Natur zu entnehmen, zu beschädigen oder zu zerstören. Dies stellt eine Straftat dar, wie das Polizeipräsidium Heilbronn mitteilte.

Zeugen gesucht

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise auf die Person, welche den Biberdamm entfernt hat, geben kann, sich unter der Telefonnummer 09341 – 810, bei dem Polizeirevier Tauberbischofsheim, Sachgebiet Gewerbe und Umwelt, zu melden.


Foto: René Engmann (Archiv 2018, Unterbalbach)