2 Motorradfahrer getötet – Schwerer Verkehrsunfall auf B19 bei Reichenberg

Unterfranken Verkehrsunfälle

B19/Reichenberg. Bei einem tödlichen Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 19 zwischen Würzburg und Giebelstadt sind am Samstag, den 29.06.2019, ein Motorradfahrer und seine Sozia ums Leben gekommen. Die Nutzer eines weiteren doppelt besetzten Krades wurden schwerverletzt. Der Fahrer eines Sprinters aus dem Main-Tauber-Kreis kam leicht verletzt in eine Klinik. Die Ermittlungen führt die Polizeiinspektion Würzburg-Land.

2 vollbesetzte Motorräder stießen in Kurve mit Sprinter zusammen

Nach ersten Erkenntnissen zum Unfallhergang waren die beiden jeweils mit zwei Personen besetzten Motorräder gegen 17.45 Uhr auf der Bundesstraße 19 von Würzburg aus kommend, in Fahrtrichtung Giebelstadt unterwegs. Etwa auf Höhe von Reichenberg kam den beiden Motorrädern im dortigen Kurvenbereich ein 51-jähriger Sprinterfahrer aus dem Main-Tauber-Kreis entgegen. Dem Sachstand nach kam es nacheinander zu einer seitlichen Kollision des Sprinters mit den beiden Motorrädern. Die Kradfahrer stürzten, eines der beiden Motorräder fing Feuer. Der Sprinter kam im Straßengraben auf der Seite zum Liegen.

Motorradfahrer und Sozia starben an Ort und Stelle – Mehrere Schwerverletzte

Dem Sachstand nach kam für den 54-jährigen Motorradfahrer und seine ein Jahr ältere Sozia, die beide aus dem Landkreis Würzburg stammten, jede Hilfe zu spät. Die beiden anderen Landkreisbewohner im Alter von 58 (Fahrer) und 55 (Sozia) Jahren wurden schwer verletzt nach einer notärztlichen Versorgung durch den Rettungsdienst in eine Klinik eingeliefert. Ebenso wurde der 51-jährige Sprinterfahrer aus dem Main-Tauber-Kreis leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Staatsanwaltschaft schaltet Sachverständigen ein – Unfallhergang bislang unklar

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg, deren Vertreter sich vor Ort ein Bild machte, wurde ein Sachverständiger eingeschaltet. Von seinen Begutachtungen erhoffen sich die Beamten nähere Erkenntnisse zum genauen Unfallhergang.

Mehrstündige Vollsperrung der Bundesstraße 19 – Notfallseelsorger vor Ort

Die Bundesstraße 19 war bis zirka 21.45 Uhr voll gesperrt. Mit Unterstützung der örtlichen Freiwilligen Feuerwehren wurde der Verkehr abgeleitet. Außerdem kümmerten sich die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren gemeinsam mit einem Abschleppunternehmen samt Kran um die erforderlichen Bergungs- und Aufräumarbeiten. Ein Notfallseelsorger betreute die Anwesenden.


Foto: René Engmann