Neue Ampelanlage an der oberen Kasernenkreuzung in Tauberbischofsheim offiziell in Betrieb

Main-Tauber-Kreis

L578/B27/Tauberbischofsheim. Die neue Lichtsignalanlage im Kreuzungsbereich der Bundesstraße 27 / Landstraße 578 in Tauberbischofsheim wurde jetzt von Landrat Reinhard Frank in Betrieb genommen. Er betätigte persönlich den Startknopf am Schaltkasten und ließ sich die Maßnahme von Straßenbauamtsleiter Markus Metz und Ingenieur Dirk Borsdorf erläutern. Der Bereich der »oberen Kasernenkreuzung« an der Strecke Großrinderfeld – Königheim war früher eine Unfallhäufungsstelle. Deswegen wurde seinerzeit ebenso die Stopp-Stelle eingerichtet. »Durch die Ampelregelung wird jetzt der Verkehrsfluss verbessert und gleichzeitig die Verkehrssicherheit erhöht«, erklärte Landrat Frank.

Höhere Verkehrssicherheit eingeführt

Gleichzeitig wurde ebenfalls im unteren Bereich der Kreuzung, an der Bundesstraße 27 zwischen der Autobahn-Anschlussstelle 81 und der Ortseinfahrt Tauberbischofsheim, die bestehende Ampelanlage zurückgebaut und von Grund auf neu erstellt. Durch die Verkleinerung der Verkehrsinsel ist ein separater Rechtsabbieger von der Landstraße 578 kommend, in Fahrtrichtung Tauberbischofsheim und ein Linksabbieger in Fahrtrichtung Bad Mergentheim / Bundesautobahn 81 entstanden. Die Kreuzung wird dadurch leistungsfähiger. Abschließend werden die Randsteine der Verkehrsinseln noch mit einem reflektierenden Anstrich versehen. Dies erhöht die Erkennbarkeit der Verkehrsführung bei Nacht.

Sonderprogramm bei Vollsperrung der Bundesautobahn

Eine Neuerung stellt die Koordinierung der beiden Lichtsignalanlagen dar. Bei einer Ausleitung der Bundesautobahn über die blaue Umleitungsstrecke, erkennen die Lichtsignalanlagen das erhöhte Verkehrsaufkommen in Fahrtrichtung Königheim und schalten in ein Sonderprogramm. Dadurch werden die Grünzeiten entsprechend erhöht und in den Nebenrichtungen auf ein Mindestmaß reduziert.

Rund 300.000 Euro investiert

Kostenträger ist der Bund, der rund 300.000 Euro investiert. Das Straßenbauamt des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis hat die Maßnahme im Auftrag des Bundes betreut. Dies beinhaltete die Ausschreibung, Bauüberwachung, Koordinierung  und Abrechnung der Maßnahme. Für die Unterhaltung der Ampelanlage ist ebenso das Straßenbauamt zuständig.


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Foto: Landratsamt Main-Tauber-Kreis