Stark verschuldeter 24-jähriger Verkäufer in Boxberg täuschte eigenen Raubüberfall vor – Aufgeflogen

Main-Tauber-Kreis

Boxberg. Wer eine Straftat vortäuscht macht sich selbst strafbar. Über diese Konsequenzen machte sich ein 24-jähriger Mitarbeiter eines Getränkemarktes am Freitag, den 14.06.2019, wohl keine Gedanken, als dieser die Polizei verständigte und mitteilte, dass er soeben ausgeraubt wurde. Ein Großeinsatz wurde hierdurch ausgelöst. Der Grund weswegen der Mann die Polizeibeamten anlog; stark verschuldet.

Raubüberfall mit Messer – Sofortige Großfahndung ausgelöst

Der junge Mann behauptete, dass ein Unbekannter in den Laden kam und mit vorgehaltenem Messer Geld forderte. Der 24-jährige Mitarbeiter des Getränkemarktes übergab die kompletten Tageseinahmen und konnte beobachten, dass der Täter aus dem Getränkemarkt heraus und nach links in Richtung Ortsausgang flüchtete. Sofort wurde durch die Polizei eine Fahndung mit mehreren Streifenwagenbesatzungen nach dem unbekannten Räuber eingeleitet.

Alles frei erfunden – 24-jähriger Mitarbeiter stark verschuldet

Im Rahmen der ausgiebigen Ermittlungen verhärtete sich bei den Polizeibeamten immer mehr der Verdacht, dass der 24-jährige Mitarbeiter den Raubüberfall letztlich vorgetäuscht hatte. Schlussendlich räumte der 24-jährige Mitarbeiter im Rahmen von Vernehmungen ein, dass er den Raubüberfall frei erfunden hatte, da er stark verschuldet ist. Dass er die Polizei angelogen hatte, hat jetzt für ihn strafrechtliche Folgen.


Foto: Symbolfoto