Brandmeldeanlage in Würzburg rettete zwei Bauarbeitern das Leben – Gefährliche Kohlenmonoxid-Konzentration

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Würzburg. Mehrere Schutzengel wachten am Montag, den 17.06.2019, über das Leben zweier Bauarbeiter in einem Gebäude in Würzburg. Eine Brandmeldeanlage löste augenscheinlich ohne Rauch aus, weswegen beide Bauarbeiter das Gebäude verließen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen deren Kohlenmonoxid-Warner sofort an. Die Ursache, ein benzinbetriebenes Gerät.

Brandmeldeanlage schlug ohne Rauch an – Bauarbeiter gingen in das Freie

Gegen 15.00 Uhr löste eine Brandmeldeanlage in einem Gebäude in der Veitshöchheimer Straße aus und alarmierte daraufhin automatisch die Einsatzkräfte. Zwei Bauarbeiter, die zugleich in dem Gebäude zugange waren, begaben sich sicherheitshalber, obwohl kein Rauch und Feuer zu sehen war, in das Freie und warteten auf die Feuerwehr und den Rettungsdienst.

Kohlenmonoxid-Warner der Einsatzkräfte schlugen sofort an

Als die Einsatzkräfte sich dem Gebäude näherten, begannen zugleich die Kohlenmonoxid-Warner der Einsatzkräfte zu piepen. Wie sich herausstellte, war es durch ein benzinbetriebenes Gerät zu einer gefährlichen Konzentration des giftigen Gases gekommen. Zum Glück verfügte diese Brandmeldeanlage des Gebäudes zusätzlich über einen CO-Sensor.

Bauarbeiter wären ohne Brandmeldeanlage bewusstlos geworden

»Wenn die Bauarbeiter dort zwei Stunden länger geblieben wären, wären sie sicher bewusstlos geworden.« so BRK-Einsatzleiter Florian Hauck. »Die Anlage hat ihnen das Leben gerettet«. Die beiden Bauarbeiter konnten nach Untersuchung durch den Rettungsdienst vor Ort bleiben. Nach einer ordentlichen Durchlüftung des Gebäudes durch die Berufsfeuerwehr Würzburg, konnte dies wieder gefahrlos betreten werden.

Die unsichtbare Gefahr – Rettungsdienstkräfte tragen Warngerät an Kleidung oder Ausrüstung

Kohlenmonoxid »CO« ist farb- und geruchlos und somit ohne Hilfsmittel nicht wahrnehmbar. Deshalb tragen die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes stets kleine Warngeräte an Kleidung oder Ausrüstung mit sich.


Foto: BRK KV Würzburg – Florian Hauck