Fotos mit Smartphone auf Würzburger Festungsmauer gemacht – Absturz – Lebensgefährlich verletzt

Unterfranken Verkehrsunfälle

Würzburg. Am späten Samstagabend, den 07.06.2019, ist ein 18-Jähriger von der Mauer der Würzburger Festung rund 10 Meter in die Tiefe gestürzt. Der Heranwachsende wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die Kriminalpolizei Würzburg hat vor Ort die Ermittlungen aufgenommen. Wie sich herausstellte, machte der 18-jährige zu Fuß auf der Festungsmauer Fotos mit seinem Smartphone und stürzte anschließend ab.

Mann stürzte die Festungsmauer hinab – Spaziergänger leisteten Erste-Hilfe

Etwa gegen 23.00 Uhr ging am Samstagabend bei der Rettungsleitstelle die Mitteilung über eine Person ein, die soeben von der Festungsmauer in die Tiefe gestürzt sei. Die Freunde des Heranwachsenden kamen, ebenso wie die Zeugen des Vorfalls, von der Festungsmauer aus nicht zu dem 18-jährigen Verletzten heran und setzten daraufhin umgehend einen Notruf ab. Zufällig anwesende Spaziergänger, welche den Sturz beobachtet haben, kümmerten sich bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte um den jungen Mann. Unmittelbar nach dem abgesetzten Notruf, begaben sich mehrere Streifen der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt und ein Notarzt an den Fuß der Festung.

Rund 10 Meter unterhalb der Festung aufgefunden – Lebensgefahr

Der 18-Jährige konnte durch die Einsatzkräfte etwa 10 Meter unterhalb der Festung aufgefunden werden und wurde umgehend medizinisch versorgt. Im Anschluss musste der 18-Jährige mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Unfallursache ermittelt – Zu Fuß mit dem Smartphone Bilder auf der Festungsmauer gemacht

Eine weitere Streife begab sich an die vermeintliche Absturzstelle an der Festungsmauer und versuchte den genauen Hergang aufzuklären. Mehrere Zeugen bestätigten unabhängig voneinander, dass sich der Geschädigte zu Fuß auf der Mauer befand, um mit seinem Smartphone Bilder zu machen. Hierbei sei er aus Unachtsamkeit abgerutscht und in die Tiefe gestürzt.


Foto: Symbolfoto