Schwerer Verkehrsunfall auf der A3 bei Würzburg – Sattelzug durch Mittelschutzplanke frontal in PKW

Unterfranken Verkehrsunfälle

A3/Würzburg. Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 3 sind am Dienstag, den 04.06.2019, vier Personen zum Teil schwer verletzt worden. Ein Sattelzug hatte nach einem Zusammenstoß mit einem Wohnwagengespann die Mitteilleitplanke durchbrochen und war daraufhin mit einem entgegenkommenden PKW auf der Gegenfahrbahn kollidiert. Für die Einsatzkräfte bedeutete dies ein Großaufgebot. Die Bundesautobahn 3 war für lange Zeit in beide Richtungen voll gesperrt. Die Unfallursache ist bislang unklar.

Sattelzug durchbrach Mittelschutzplanke – Frontal mit PKW im Gegenverkehr kollidiert

Gegen 11.45 Uhr hatte sich der schwere Verkehrsunfall zwischen den Anschlussstellen Würzburg/Heidingsfeld und Würzburg/Randersacker auf der Bundesautobahn 3 ereignet. Dem Sachstand nach, war es zunächst in Fahrtrichtung Nürnberg zu einem Zusammenstoß zwischen einem Wohnwagengespann mit Rosenheimer Zulassung und einem Sattelzug aus dem Kreis Olpe (NRW) gekommen. Der Sattelzug durchbrach daraufhin die Mittelleitplanke. Auf der Gegenfahrbahn stieß der Sattelzug hierbei mit einem PKW mit Fürther Zulassung, der in Richtung Frankfurt fuhr, schwer zusammen. Der PKW wurde daraufhin rechts von der Fahrbahn abgewiesen, fuhr eine Böschung hinunter und kam auf dem Dach zum Liegen. Der Sattelzug kam gerade noch rechtzeitig am Rande der Fahrbahn zum Stehen und drohte zwischenzeitlich, ebenfalls den Hang hinab zu rutschen.

Familie in PKW schwer verletzt – Rettungshubschrauber im Einsatz

Der Fürther PKW war mit insgesamt drei Personen, einer Familie aus dem Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim, dem 41-jährigen Fahrer, einer 35-jährigen Frau und einem 1-jährigen Bub besetzt. Die gesamte Familie wurde schwer verletzt und kam mit mehreren Rettungswagen und einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus. Der 39-jähriger Sattelzug-Fahre aus dem niedersächsischen Landkreis Cloppenburg erlitt einen Schock. Dieser kam ebenfalls vorsorglich in eine Klinik. Das Ehepaar im Wohnwagengespann aus dem Landkreis Rosenheim, einem 76-jährigen Mann und einer 70-jährigen Frau, kam mit dem Schrecken davon.

Großeinsatz für sämtliche Rettungskräfte

Neben mehreren Streifenbesatzungen der Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried und benachbarter Polizeidienststellen befanden sich die Berufsfeuerwehr Würzburg, die Freiwilligen Feuerwehren Randersacker und Eibelstadt sowie die Autobahnmeisterei im Einsatz. Ebenso war der Rettungsdienst der verschiedenen Hilfsorganisationen mit einer starken Fahrzeug- und Kräftezahl vor Ort.

Beidseitige Vollsperrung rund 6 Stunden – Restliche Teilsperrung bis weit in den späten Abend

Die beidseitige Vollsperrung der Bundesautobahn 3 war bis gegen 17.00 Uhr gegeben. Danach erfolgte die Freigabe je eine Spur in jede Fahrtrichtung, die bis weit in den späten Abend anhielt. Der Verkehr wurden von der Bundesautobahn abgeleitet. Die Umleitungsstrecken in und um Würzburg sowie das Umland waren maßlos überlastet. Die Gesamtschadenshöhe ist bislang unbekannt. Was die Ursache des schweren Verkehrsunfalles ist, ist ebenso unbekannt und Gegenstand der Ermittlungen.


Foto: René Engmann