Fehler in Bürgeranschreiben bei Mülltonnen-Bechippung im Main-Tauber-Kreis – Falsche Adressaufkleber

Main-Tauber-Kreis

Main-Tauber-Kreis. Im Main-Tauber-Kreis beginnt am Montag, 29. April 2019, die Ausrüstung der Restmüll-, Biomüll- und Altpapiertonnen mit elektronischen Chips. Damit wird die Grundlage geschaffen, dass ab dem Jahr 2020 niemand mehr zur Stadt- oder Gemeindeverwaltung gehen muss, um eine Müllmarke zu kaufen. Stattdessen erhält jeder Haushalt automatisch einen Gebührenbescheid. Jetzt kam heraus, dass das beauftragte Unternehmen falsche Adressaufkleber und Daten für das erste Gebiet versendete.

Falsche Adressaufkleber für Tonnen verteilt – Unternehmen bittet um Entschuldigung

Im ersten Schritt werden die Müllgefäße in Creglingen, Niederstetten, Ahorn, Assamstadt, Weikersheim, Boxberg und Igersheim mit Chips ausgestattet. Hierzu hat jeder Haushalt in diesen Städten und Gemeinden ein Bürgeranschreiben erhalten. Jetzt hat das vom Abfallwirtschaftsbetrieb Main-Tauber-Kreis mit der Bechippung beauftragte Unternehmen Fehler in den Bürgeranschreiben eingeräumt. Konkret wurden Adressaufkleber für die zu bechippenden Tonnen versandt, die teilweise keine korrekte Anschrift enthielten. Die Firma hat sich bei dem Abfallwirtschaftsbetrieb entschuldigt. Der Abfallwirtschaftsbetrieb bittet alle Bürger der betroffenen Gebiete um Verständnis und darum, fehlerhafte Aufkleber bei Bedarf handschriftlich zu korrigieren.

Ebenso E-Mail-Adresse falsch angegeben – Hotline für Rückfragen eingerichtet

Auf den Anschreiben ist ebenfalls die E-Mail-Adresse des Abfallwirtschaftsbetriebs falsch angegeben, die richtige E-Mail-Adresse lautet abfallwirtschaftsbetrieb@main-tauber-kreis.de. Für die Umstellung auf eindeutig identifizierbare Müllgefäße wurde darüber hinaus eine Hotline unter der Telefonnummer 09341 – 824005 eingerichtet.


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Foto: Symbolfoto