B27 Buchen – Dreistreifiger Ausbau kommt 2020 – Regierungspräsidium Karlsruhe sagt zu

Neckar-Odenwald-Kreis

B27/Buchen. Der seit vielen Jahren geforderte dreistreifige Ausbau der Bundesstraße 27 zwischen dem Parkplatz »Runder Tisch« bei Buchen und der Einmündung der Landesstraße 523 (Abzweig Fahrtrichtung Mudau) kommt jetzt, und zwar im kommenden Jahr 2020. Das sagte Abteilungspräsident Jürgen Skarke von dem Regierungspräsidium Karlsruhe Herrn Landrat Dr. Achim Brötel zu. Nachdem man eine Einigung über die künftige Forstwegeführung erzielt habe, werde derzeit die Ausführungsplanung fertiggestellt und die Ausschreibung der Maßnahme vorbereitet, heißt es in dem Schreiben. Ziel sei es, die Rodungsarbeiten in der nächsten Winterperiode durchzuführen und mit den Straßenbauarbeiten dann im Frühling 2020 zu beginnen.

Landrat Dr. Achim Brötel hoch erfreut über Ausbau

Landrat Brötel, der seit Jahren mit vielen anderen politisch Verantwortlichen für den Ausbau kämpft und zuletzt Anfang Februar 2019 den aktuellen Stand erfragt hatte, zeigte sich sehr erfreut über diese Zusage: »Die Bundesstraße 27 ist als Nord-Süd-Achse nicht ausschließlich eine zentrale Hauptverkehrsader im Kreis. Gerade im jetzt zum Ausbau anstehenden Abschnitt handelt es sich zudem um einen Unfallschwerpunkt, bei dem schon viel zu viel, mit teilweise tragischen Folgen passiert ist. Deshalb danke ich dem Regierungspräsidium, dass das schon bald der Vergangenheit angehören wird. Der dreistreifige Ausbau ist nicht zuletzt ein klarer Beitrag für mehr Verkehrssicherheit im Neckar-Odenwald-Kreis.«

B292 Umgehung Adelsheim schuld an mehrfacher Verschiebung der Maßnahme B27 Buchen

Als Grund dafür, dass die Maßnahme anders als ursprünglich angekündigt in den Jahren 2018 und 2019 bislang nicht realisiert wurde, nannte Abteilungspräsident Jürgen Skarke den Bau der Bundesstraße 292 »Umgehung Adelsheim« als eine der größten Baumaßnahmen im Regierungsbezirk. Diese binde bei der Bauleitung in Buchen in erheblichem Maß Personal. Ebenso bestehe bei derartigen Projekten ein hoher Abstimmungsbedarf. Für solche Engpässe hatte der Landrat in seinem Schreiben von Februar 2019 ebenfalls Verständnis gezeigt, dennoch gefordert, die Arbeiten zu Beginn des Jahres 2020 endlich umzusetzen. »Ein weiteres Zuwarten halte ich inzwischen wirklich für nicht mehr erklärbar«, schrieb Brötel. »Wenn das Warten jetzt bald ein Ende hat, dürfen wir uns alle freuen«, so der Landrat abschließend.


Foto: René Engmann