Schwerer Verkehrsunfall auf A3 in Würzburg – Sprinter frontal auf PKW aufgefahren

Unterfranken Verkehrsunfälle

A3/Würzburg. Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Montag, den 08.04.2019, auf der Bundesautobahn 3, Frankfurt in Fahrtrichtung Würzburg, auf Höhe des Dreiecks Würzburg-West. Ein rumänischer Sprinter-Fahrer fuhr hierbei frontal auf einen Mercedes SUV, wobei beide Fahrzeuge schwer beschädigt wurden und der Sprinter umstürzte. Die Bundesautobahn 3 war in Fahrtrichtung Würzburg für rund eine Stunde voll gesperrt.

Sprinter frontal auf PKW SUV aufgefahren – Schwer deformiert PKW im Heck

Gegen 22.00 Uhr befuhren ein Sprinter sowie PKW SUV die Bundesautobahn 3 von Frankfurt kommend, in Fahrtrichtung Würzburg. Zwischen den Anschlussstellen Helmstadt und Kist kam es auf Höhe des Dreieck Würzburg-West zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Aus bislang unbekannten Gründen fuhr ein 43-jähriger rumänischer Sprinter-Fahrer mit voller Wucht auf einen vorausfahrenden 70-jährigen PKW Mercedes SUV-Fahrer aus Köln. Durch den schweren Aufprall verloren beide Fahrzeuge die Kontrolle.

Fahrzeuge schleuderten über die Fahrbahn – 3 leichtverletzte Personen

Der Mercedes SUV schleuderte hierbei quer über den rechten Fahrstreifen auf den Standstreifen auf einen Erdwall. Der Sprinter stürzte durch den Aufprall um, schleuderte auf der Fahrerseite liegend ebenfalls mehrere Meter auf der rechten Fahrspur Richtung Standstreifen. Hierbei wurden zwei der drei beteiligten Personen, hierbei war eine ebenfalls 70-jährige Mitfahrerin im Mercedes SUV, eingeklemmt. Durch die alarmierten Einsatzkräfte, anfänglich ging man durch Notrufmeldungen von einem umgestürzten 40-Tonner aus, so das Polizeipräsidium Unterfranken, konnten die zwei Eingeklemmten aus den Wracks gerettet werden. Alle drei zogen sich glücklicherweise leichte Verletzungen zu.

Rund 1-stündige Vollsperrung – Teilfreigabe – Bergungsarbeiten

Nebst der Polizei waren die örtlichen Freiwilligen Feuerwehren aus der unmittelbaren Umgebung im Einsatz. Für die Einsatzmaßnahmen musste die Bundesautobahn 3 in Fahrtrichtung Würzburg über eine Stunde voll gesperrt werden. Es bildete sich ein Rückstau von mehreren Kilometern. Nach der Rettung der Patienten, konnte bis zum Eintreffen der Bergungsunternehmen der linke Fahrstreifen geöffnet und somit der Verkehr an der Einsatzstelle vorbeigeleitet werden. Wie hoch der entstandene Gesamtsachschaden an beiden Fahrzeugen ist, ist derzeit nicht bekannt.


Fotos: René Engmann