Polizeibeamte gebissen, getreten und geschlagen – 65-Jähriger drehte in Mosbach durch

Neckar-Odenwald-Kreis

Mosbach. Ein uneinsichtiger PKW-Fahrer verletzte am Freitag, den 29.03.2019, Polizeibeamte in Mosbach. Mit Schlägen, Tritten und Bissen drehte der Mann gegenüber den Polizeibeamten völlig durch. Grund hierfür war die Beschlagnahmung des Fahrzeugschlüssels des Mannes, da dieser mit einem entstempelten KFZ-Kennzeichen fuhr. Die Polizeibeamten wurden verletzt, gegen den Mann wurden mehrere Anzeigen gefertigt.

65-Jährigem sollte Fahrzeugschlüssel beschlagnahmt werden – Sicherung durchgebrannt

Mit einem entstempelten KFZ-Kennzeichen war ein 65-jähriger PKW-Fahrer gegen 12.00 Uhr, mit seinem PKW Volkswagen, in der Mosbacher Pfalzgraf-Otto-Straße unterwegs. Da er den Polizeibeamten gegenüber ankündigte, dennoch weiterfahren zu wollen, sollte der Fahrzeugschlüssel des 65-Jährigen beschlagnahmt werden. Diesen gab er aber nicht freiwillig heraus und versuchte davonzulaufen. Als ihn ein Polizeibeamter daran hindern wollte, ging er auf diesen los.

Aggressiver Mann schlug, trat und biss Polizeibeamte

Da der 65-Jährige festgehalten werden sollte, schlug und trat der 65-Jährige auf die Polizeibeamten ein. Bei dem darauffolgenden Gerangel biss der 65-Jährige einem Polizeibeamten in den Arm und trat diesem zudem gegen die Beine. Der 65-Jährige leistete weiter Widerstand und musste auf dem Boden fixiert werden, wo dieser sich zunächst weiter heftig wehrte. Durch das Eintreffen einer weiteren Streifenwagenbesatzung konnte die Situation unter Kontrolle gebracht werden.

Polizeibeamte trugen Verletzungen davon – Mehrere Anzeigen gegen 65-Jährigen

Der 65-Jährige musste mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht werden, da dieser sich an der Schulter verletzt hatte. Die beiden zuerst eingesetzten Polizeibeamten wurden durch die Schläge, Tritte und Bisse des 65-Jährigen ebenfalls verletzt. Neben der Anzeige wegen des Verstoßes gegen das KFZ-Steuergesetz, muss sich der 65-Jährige wegen des Widerstands gegen die Polizeibeamten und der Körperverletzung zum Nachteil der beiden verantworten.


Foto: Symbolfoto