Knapp einer Zugkatastrophe entkommen – LKW in Lauda-Königshofen zwischen geschlossenen Bahnschranken

Main-Tauber-Kreis

Lauda-Königshofen. Knapp einer Zugkatastrophe entkommen war ein LKW-Fahrer und ein Triebfahrzeugführer am Donnerstag, den 28.03.2019, in Lauda-Königshofen. Ein LKW-Fahrer beachtete aus Unachtsamkeit die Zeichen eines Bahnüberganges nicht. Die Schranken schlossen sich, als der LKW noch auf den Gleisen stand. Ein herannahender Zug aus Richtung Stuttgart musste eine Bremsung einlegen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Glücklicherweise gelang dies rechtzeitig.

Unachtsamkeit des LKW-Fahrer – LKW auf Schienen – Schranken schlossen sich

In den Nachmittagsstunden befuhr ein 62-jähriger Fahrer eines LKW die Straße »Umpferstraße«, die zwischen der Bundesstraße 292, zwischen den Lauda-Königshöfer Ortsteilen Sachsenflur und Königshofen auf Höhe der Einmündung Beckstein einen Industriebetrieb verbindet. Dabei führt die Umpferstraße über zwei Bahngleise der Bahnstrecke »Frankenbahn«, der Verbindung Stuttgart – Lauda – Würzburg. Der 62-jährige LKW-Fahrer überfuhr dabei den Bahnübergang, beachtete jedoch nicht die entsprechenden Signale und Zeichen des Bahnübergangs. Während der LKW noch auf den Bahngleisen stand, senkten sich die Bahnschranken des Bahnüberganges und touchierten dessen Auflieger leicht.

Triebfahrzeugführer erkannte Situation und legte Bremsung ein

Ein aus Fahrtrichtung Sachsenflur (Stuttgart) heranfahrender Zug legte eine Bremsung ein, um einen Zusammenstoß mit dem LKW zu verhindern. Dem Triebfahrzeugführer gelang die Bremsung und der Stillstand des Zuges noch vor dem LKW. Zu einem Zusammenstoß kam es glücklicherweise nicht. Es gab keine Verletzten und keinen nennenswerten Sachschaden.


Foto: René Engmann