20-jähriger Fahranfänger unter Alkohol – Überholmanöver – Frontalzusammenstoß auf L1054 bei Oberrot

Kreis Schwäbisch Hall Verkehrsunfälle

L1054/Oberrot. Nach einem missglückten Überholversuch auf der Landstraße 1054, am Mittwoch, den 27.03.2019, haben bei einem schweren Frontalzusammenstoß vier Fahrzeuginsassen leichte Verletzungen erlitten. Ein 20-jähriger Fahranfänger der unter Alkoholeinfluss stand, hatte zuvor in einer unübersichtlichen Rechtskurve einen PKW überholt. Ferner war der 20-jährige Fahranfänger bereits vor dem Verkehrsunfall durch drängelnde Fahrweise aufgefallen. Der Führerschein wurde an Ort und Stelle beschlagnahmt.

Fahranfänger unter Alkohol überholte an unübersichtlicher Stelle – Frontalzusammenstoß

Um 20.15 Uhr befuhr ein 20-jähriger Audi-Fahrer, zugleich Fahranfänger, die Landstraße 1054 von Hohenhardtsweiler in Fahrtrichtung Oberrot. Vor einer unübersichtlichen Rechtskurve wollte der 20-jährige Fahranfänger einen vorausfahrenden BMW überholen. Hierbei kam ihm ein 52-jähriger Ford Transit-Fahrer entgegen. Bei dem Versuch einen Frontalzusammenstoß zu verhindern, wich der  20-jährige Fahranfänger nach links und der 52-jährige Ford-Fahrer seinerseits nach rechts in eine Wiese aus, wo beide Fahrzeuge frontal zusammenstießen.

4 Personen leicht verletzt – 21.000 Euro Gesamtschaden

Der 52-jährige Ford-Fahrer und der  20-jährige Fahranfänger, sowie dessen 17 und 18 Jahre alten Mitfahrer, wurden bei dem schweren Frontalzusammenstoß leicht verletzt. Die Verletzten wurden von dem Rettungsdienst und Notarzt versorgt. An dem Ford war ein Sachschaden von zirka 20.000 Euro und an dem Audi ein Schaden von rund 1.000 Euro entstanden. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der BMW blieb unbeschadet.

Fahranfänger unter Alkohol – Führerschein beschlagnahmt

Die Fahrerlaubnis des 20-jährigen Fahranfänger wurde an Ort und Stelle einbehalten. Außerdem wurde eine Blutentnahme veranlasst, nachdem er leicht unter Alkoholeinfluss gestanden hatte. Auf den 20-jährigen Fahranfänger kommt ein Strafverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung und fahrlässige Körperverletzung zu.


Foto: René Engmann