DLRG Mosbach schult Pfadfinder des DPSG Bezirks Odenwald-Tauber

Gastbeiträge

Mosbach. 16 Leiter der Pfadfinderstämme Bernhard von Baden (Mosbach), Maximilian Kolbe (Waldstadt) und Don Bosco (Neckarelz) im DPSG Bezirk Odenwald-Tauber nahmen Mitte März 2019 an einem Erste-Hilfe-Kurs der DLRG Mosbach teil. In den Waldstädter Gruppenräumen der Pfadfinder lernten die Teilnehmer in 9 Lehreinheiten von Erste-Hilfe-Ausbilder Johannes Böhrer das notwendige Rüstzeug, um bei Notfällen schnell und effizient Hilfe leisten zu können.

Herz-Lungen-Wiederbelebung der zentrale Bestandteil

Zentraler Bestandteil jeder Ersten-Hilfe-Ausbildung bildet die Herz-Lungen-Wiederbelebung. »Gerade die ersten Minuten nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand entscheiden häufig über Leben und Tod«, erläutert Böhrer die Wichtigkeit der Herz-Lungen-Wiederbelebung. Ziel ist es, so schnell als möglich das Gehirn mit Sauerstoff zu versorgen und so die Zeit zu überbrücken bis professionelle Hilfe eintrifft. Angst vor der Herz-Lungen-Wiederbelebung braucht niemand zu haben, führt Böhrer weiter aus, den einzigen Fehler, den man machen kann, sei nichts zu tun.

Mit praxisnahen Übungsbeispielen bestens gewappnet

In praxisnahmen Übungsbeispielen – die nah an die Welt der Pfadfinder mit Fahrten, Lagern und Wanderungen angelehnt waren und sich auf das dort zur Verfügung stehende Material konzentrierten – wurden viele weitere Bereiche der Ersten-Hilfe besprochen und geübt. So sind die Pfadfinder für die verschiedensten Notfälle, von starkblutenden Wunden, Brüchen, Asthmaanfällen oder Verkehrsunfällen, gewappnet.

Pfadfinderleiter bestens gerüstet

Gut gerüstet fühlten sich die Pfadfinderleiter mit dem Erste-Hilfe-Kurs: So kommt es bei Gruppenstunden oder Lagern immer wieder zu kleineren Verletzungen. Im Umkehrschluss ist es gut zu wissen, wie am besten zu helfen ist. So waren sich sowohl Initiatoren der Pfadfinder als ebenso der DLRG einig, so ein Kursangebot in den kommenden Jahren zu wiederholen.


Foto: DLRG OG Mosbach