Zeitumstellung auf Sommerzeit – Erhöhtes Wildwechselaufkommen

Prävention

Regional. Am Sonntag, den 31.03.2019, werden in der Nacht die Uhren wieder eine Stunde vorgedreht, die Verkehrsteilnehmer sind somit im Berufsverkehr am Montag eine Stunde »früher« unterwegs. Für Wildtiere nicht. Wildtiere haben keine Uhrenumstellung, die Unfallgefahr steigt.

Wildtiere haben keine Zeitumstellung – Risiko von Zusammenstößen

Die Zeit wird hierbei von 02.00 Uhr auf 03.00 Uhr gedreht. Die Sommerzeit beginnt. Für die Menschen bedeutet dies, an diesem Tag eine Stunde weniger des Tages. Die Wildtiere ändern mit der Zeitumstellung ihren Rhythmus natürlich nicht. Sie wechseln hauptsächlich in den Dämmerungszeiten von beziehungsweise zu ihren Schlaf- und Fressplätzen in Wald und Flur und queren dabei auch die Straßen. Bei gleichzeitigem Berufsverkehr und Dämmerung steigt das Risiko, eine Kollision mit einem Wildtier zu haben.

Verhaltenstipps der Polizei

  • Augen auf bei Wild am Fahrbahn- oder am Wald/Feldrand.
  • In den betreffenden Bereichen vorsichtig und mit reduzierter Geschwindigkeit fahren. Wenn Wild in Sichtweite kommt: Abblenden, Hupen und kontrolliert bremsen.
  • Lenkrad festhalten und nicht ausweichen, um einen Überschlag zu vermeiden.
  • Nach einer Kollision die Unfallstelle sichern und die Polizei rufen.
  • Diese Verpflichtung besteht auch, selbst wenn kein Schaden am Fahrzeug entstanden ist, das Tier verletzt geflüchtet ist oder getötet wurde. Der Tierschutz geht hierbei vor.

Foto: Symbolfoto