WhatsApp-Party in Flein läuft völlig aus dem Ruder – Über 150 ungebetene Gäste erhielten Platzverweise

Kreis Heilbronn

Flein. Ein Großaufgebot der Polizei beendete am Abend des vergangenen Freitages, den 22.03.2019, in Flein, einer Gemeinde im Landkreis Heilbronn, eine WhatsApp-Party, bevor diese richtig beginnen konnte. Ein 16-jähriger, der bereits im November 2018 zu so einer damals noch größeren illegalen Veranstaltung aufrief, war im aktuellen Vorfall wieder der Veranstalter. Es wurde heuer 150 Platzverweise gegen die Teilnehmer ausgesprochen. Die meisten Halbstarken verhielten sich wie üblich aggressiv und schreiend gegenüber den Polizeibeamten.

7 Streifenwagenbesatzungen mussten zu verbotener WhatsApp-Party anrücken

Gegen 20.00 Uhr wurde von einem Mitarbeiter des Fleiner Ordnungsamtes eine Gruppe von etwa 30 Jugendlichen gemeldet, mit diversen alkoholischen Getränken auf dem Weg in Richtung Haigern waren. Er bekam in Erfahrung, dass es eine Party geben solle, die in der geplanten Größe allerdings weder angemeldet noch genehmigt war. Da es bereits im November 2018 an der Grillstelle am Haigern zu einer WhatsApp-Party mit weit über 200 Teilnehmern kam, bei der Alkohol und Drogen im Spiel waren und wo bei einer Kontrolle Flaschen nach Polizeibeamten geworfen wurden, fuhren die Ordnungshüter gleich mit sieben Streifen von verschiedenen Dienststellen an.

Rauschgift bei Jugendlichen gefunden – 150 Platzverweise ausgesprochen

Gleich die ersten Kontrollen von anmarschierenden jungen Leuten, die zum Teil noch nicht einmal 18 Jahre alt waren, wurde vier Mal Rauschgift gefunden. Die Polizei verhinderte durch die Kontrollen den Fußmarsch von etwa 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Richtung Grillstelle. Allen Personen, die angetroffen wurden, wurden Platzverweise erteilt, was bei den Jugendlichen und Heranwachsenden für großen Unmut und noch größeres Unverständnis führte.

Aggressive und schreiende Teilnehmer – Veranstalter derselbe wie bereits 2018

Einige verhielten sich aggressiv gegenüber den Polizeibeamten und schrien laut. Erst gegen 23.00 Uhr entschärfte sich die Situation. Es stellte sich heraus, dass derselbe 16-Jährige, der im November zu der Party aufgerufen hatte, auch dieses Mal wieder der Initiator war.


Foto: Symbolfoto