Sattelzug mit voller Wucht auf LKW von Autobahnmeisterei – A6 bei Crailsheim

Kreis Schwäbisch Hall Verkehrsunfälle

A6/Crailsheim. Nach einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 6, Nürnberg in Fahrtrichtung Heilbronn, zwischen Crailsheim und dem Parkplatz Reußenberg, musste diese für rund 8 Stunden voll gesperrt werden. Es gab schwerverletzte sowie leichtverletzte Personen. Der Schaden beläuft sich auf über 150.000 Euro.

Sattelzug prallte mit enormer Wucht auf Mähfahrzeug der Autobahnmeisterei

Um 09.55 Uhr hatte ein 52-jähriger Fahrer eines Scania Sattelzuges die Bundesautobahn in Fahrtrichtung Heilbronn befahren, als dieser auf Höhe Erkenbrechtshausen aus bislang unbekannter Ursache nach rechts auf den Standstreifen geriet und mit einem Mähfahrzeug der Autobahnmeisterei zusammenprallte. Durch den schweren Aufprall schleuderte der Sattelzug zurück auf die Fahrbahn, prallte gegen die Mittelleitplanke, ehe dieser quer zur Fahrbahn zum Stehen kam.

Schwerverletzte und leichtverletzte Personen – Rettungshubschrauber im Einsatz

Ein 40-jähriger Mitarbeiter der Autobahnmeisterei, der im Mähfahrzeug saß, wurde schwer verletzt, sein 60-jähriger Arbeitskollege leicht. Der 52-jährige Unfallverursacher erlitt leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungshubschrauber, zwei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug im Einsatz. Die Freiwillige Feuerwehr Crailsheim war mit 7 Fahrzeugen und 24 Einsatzkräften vor Ort. Durch die Autobahnmeisterei wurden eine Vollsperrung und Umleitung eingerichtet. Die Polizei war zur Unfallaufnahme und Verkehrslenkungsmaßnahmen mit mehreren Streifenwagen im Einsatz. Der Sachschaden wird ersten Schätzungen zufolge auf zirka 150.000 Euro beziffert.

Rund 8-stündige Vollsperrung – Umleitungsstrecken waren maßlos überlastet

Eine rund 8-stündige Vollsperrung war aufgrund der aufwendigen Bergungs- und Reinigungsmaßnahmen erforderlich. Ferner musste die Umweltbehörde verständigt werden, nachdem Dieselkraftstoff ausgelaufen war. Darüber hinaus waren Baggerarbeiten am Erdreich erforderlich, da Betriebsstoffe in diese liefen. Die Bundesstraße 290 und die Nordwestumgehung waren maßlos überlastet.


Foto: René Engmann