Militärkonvoi beschädigte Leitplanke und fährt weiter – A3 Marktheidenfeld

Unterfranken Verkehrsunfälle

A3/Rohrbrunn. Am Donnerstag, den 14.03.2019, fuhr ein bislang unbekannter Militärkonvoi auf der Bundesautobahn 3 von Frankfurt kommend, in Fahrtrichtung Würzburg. Zwischen den Anschlussstellen Rohrbrunn und Marktheidenfeld kam es durch den Militärkonvoi zu einem Verkehrsunfall in einem Baustellenbereich. Ohne sich um den angerichteten Schaden und die Gefahr zu kümmern, fuhr der gesamte Militärkonvoi weiter. Die Verkehrspolizei Aschaffenburg sucht dringend Zeugen.

Verkehrsunfall im Baustellenbereich verursacht

Gegen 11.00 Uhr befuhr ein Militärkonvoi die Bundesautobahn 3 von Frankfurt kommend, in Fahrtrichtung Würzburg. Auf Höhe der Gemarkung Bischbrunn verursachte mindestens ein Fahrzeug des Militärkonvois einen Verkehrsunfall. Dieser ereignete sich in einem Baustellenbereich zwischen Rohrbrunn und Marktheidenfeld. Momentan wird in dieser Baustelle der Verkehr teilweise auf der alten und teilweise auf der neuen Trasse geführt. Der Verkehr Fahrtrichtung Würzburg wurde zweispurig geführt, die anderen beiden Fahrspuren waren ohne Verkehr, da der Verkehr Fahrtrichtung Frankfurt bereits auf der neuen Richtungsfahrbahn in Richtung Frankfurt fuhr.

Mittelabtrennung auf 75 Meter Länge verschoben

Vor einem Zeugen fuhr eine Militärkonvoi, bestehend aus vier gegebenenfalls ausländischen Militär-LKW, die teilweise Anhänger mitführten. Das dritte dieser Militärfahrzeuge führte sicher einen – vermutlich beladenen – Anhänger mit. Das Gespann schaukelte sich auf und stieß zunächst links gegen die Mittelabtrennung aus Metall. Diese wurde auf 75 Metern nach links verschoben. Dadurch entstand eine schlangenförmige Biegung in der Mittelabtrennung, sodass diese zu Beginn und nach dem betroffenen Abschnitt in den linken Fahrstreifen ragte und den Verkehr beeinträchtigte und gefährdete.

Militärkonvoi flüchtete ohne sich um den Schaden zu kümmern

Anschließend stieß der Unfallbeteiligte zwei weitere Male gegen die rechte Außenleitplanke aus Metall. Diese wurde auf mehreren Feldern beschädigt. Zumindest der nachfolgende Militär-LKW muss diesen Verkehrsunfall bemerkt haben, da dieser durch die Unfallstelle fuhr. Trotzdem hielt der Militärkonvoi nicht an und fuhr weiter in Fahrtrichtung Würzburg. Der linke Fahrstreifen musste so lange gesperrt bleiben, bis die Verkehrssicherungsfirma die völlig verschobene Leitplanke wieder gerade gerückt hatte. Der Rückstau reichte bis zur Rastanlage Spessart Süd, wie das Polizeipräsidium Unterfranken mitteilte.

Zeugen gesucht

Zeugen, die Angaben zum Konvoi oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, werden dringend gebeten, sich bei der Verkehrspolizei Aschaffenburg, unter der Telefonnummer 06021 – 8572530, zu melden.


Foto: Polizeipräsidium Unterfranken