120 Einsätze durch Sturmtief Eberhard im Präsidiumsbereich

Hohenlohekreis Main-Tauber-Kreis Neckar-Odenwald-Kreis

Nordöstliches Baden-Württemberg. 120 Einsatzlagen wurden dem Polizeipräsidium Heilbronn am Sonntag, den 10.03.2019 gemeldet. Zwischen 12.00 Uhr und Mitternacht fegte das Sturmtief Eberhard gehörig durch den gesamten Präsidiumsbereich. Acht Einsätzen auf den Bundesautobahnen folgten 56 im Stadt- und Landkreis Heilbronn, 16 Einsätze im Hohenlohekreis, 23 Einsätze im Neckar-Odenwald-Kreis und 17 Einsätze im Main-Tauber-Kreis. Überwiegend handelte es sich hierbei um umgestürzte Bäume, die auf Fahrbahnen lagen, herumfliegende Gegenstände und Verkehrszeichen.

Gesamtes Dach in Lauda-Königshofen abgedeckt

Im Ortsteil Hofstetten von Lauda-Königshofen wurde ein gesamtes Scheunendach abgedeckt und hierbei die Stromleitung heruntergerissen. In Pfedelbach im Hohenlohekreis wurde ebenfalls ein Dach abgedeckt.

Baumbrand auf Judenfriedhof in Berlichingen

Auf dem Judenfriedhof in Schöntal-Berlichingen brannte in den Abendstunden ein Baum, der sich laut Polizeipräsidium Heilbronn vermutlich durch den Funkenflug aus einer nahegelegenen Feuerstelle entzündet.

Schwerer Verkehrsunfall im Kreis Heilbronn

Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es in den Nachmittagsstunden, gegen 13.30 Uhr, zwischen Gundelsheim und Obergriesheim. Die Fahrerin eines roten Fiats fuhr in Fahrtrichtung Gundelsheim. Zunächst überholte ein Audi auf der langen Geraden nach dem Ortsausgang Obergriesheim den Fiat. Die Fahrerin eines Mercedes wollte dies im Anschluss hinter dem Audi fahrend ebenfalls tun.

Als sich beide Fahrzeuge nebeneinander befanden wurde der Mercedes von einer starken Windböe erfasst und nach rechts auf den Fiat gedrückt. Es kam zur Kollision der beiden PKW, wodurch der Fiat nach rechts von der Fahrbahn abgewiesen und eine Böschung hochgeschleudert wurde. Von dort wurde der Fiat zurück auf die Fahrbahn abgewiesen und blieb schließlich auf dem Fahrzeugdach liegen. Beide Insassen des Wagens verletzten sich hierbei schwer und mussten stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden. Der entstandene Sachschaden wird auf 15.000 Euro geschätzt.

Zeugen gesucht

In diesem Zusammenhang sucht die Verkehrspolizeidirektion Weinsberg nach dem unbekannten Audi-Fahrer, der nach seinem Überholvorgang die Fahrt fortgesetzt hatte und möglicherweise den nachfolgenden Verkehrsunfall nicht bemerkt hatte. Dieser wird darum gebeten, sich mit der Verkehrspolizeidirektion Weinsberg, unter der Telefonnummer 07134 – 5130, in Verbindung zu setzen.


Archivfoto: René Engmann