Großeinsatz aufgrund eines Brandes in Walldürner Recycling-Firma

Brände Neckar-Odenwald-Kreis

Walldürn. Zu einem Großeinsatz der umliegenden Feuerwehren kam es am Mittwoch, den 06.03.2019, aufgrund eines Feuers in einer Recycling-Firma in Walldürn. Das Feuer brach auf einem Förderbrand aus. Löschversuche anwesender Mitarbeiter schlugen fehl. Die Ursache könnte laut dem Polizeipräsidium Heilbronn ein Lithium-Akku gewesen sein, der sich selbst entzündete.

Feuer auf Förderband – Mitarbeiter versuchten Feuer zu löschen

Kurz vor 11.30 Uhr wurde das Feuer auf einem Förderband in einer Halle einer Recycling-Firma in dem Heidingsfelder Weg in Walldürn entdeckt. Mehrere der anwesenden 29 Mitarbeiter der Firma versuchten, die Flammen mit Feuerlöschern zu ersticken, dies gelang allerdings nicht. Als die alarmierte Feuerwehr eintraf, war das Feuer, wie das Polizeipräsidium Heilbronn berichtete, augenscheinlich so bedrohlich, dass der Kommandant weitere Verstärkung hinzurief.

2 Mitarbeiter erlitten Rauchgasvergiftung

Kurz nach 12.00 Uhr konnte Feuer aus gemeldet werden. Durch die enorme Rauchentwicklung erlitten zwei Mitarbeiter Rauchgasvergiftungen und mussten vom Rettungsdienst in eine Klinik gefahren werden.

Selbstentzündung eines Lithium-Akku die mögliche Ursache

Wie die ersten Ermittlungen des Polizeipräsidiums Heilbronn ergaben, befand sich auf den Förderbändern Sortiergut. Wahrscheinlich, so das Polizeipräsidium Heilbronn, hatte sich ein Lithium-Akku selbst entzündet. Hinweise auf ein Fremdverschulden, also eine eventuelle Brandstiftung, haben sich bislang nicht ergeben. Die Schadenshöhe ist derzeit unklar.


Foto: René Engmann