BRK-Bilanz der Faschingszüge am Sonntag – Viel zu tun in Würzburg

Gastbeiträge

Würzburg/Ochsenfurt. Etwas mehr als im vergangenen Jahr 2018 hatten die Einsatzkräfte des Bayrischen-Roten-Kreuzes am diesjährigen Würzburger Faschingszug, Sonntag, den 03.03.2019, zu tun. Der Ochsenfurter Faschingsumzug hingegen, blieb sehr ruhig. Lediglich ein Patient musste behandelt werden.

Viel zu tun in Würzburg – 45 Patienten versorgt

45 Patienten mussten von den ehrenamtlichen Helfern des BRK versorgt werden. Davon wurden 15 Patienten zur weiteren Abklärung in Krankenhäuser eingeliefert. »Vorwiegend hatten wir es mit Alkoholvergiftungen zu tun. Leider gab es unter anderem zwei Schlägereien«, berichtet BRK Einsatzleiter Lukas Demling.

16 Jahre alte Alkoholleiche als jüngstes Opfer

Die jüngste behandlungsbedürftige Alkoholleiche sei 16 Jahre alt gewesen, berichtet Demling. Insgesamt waren 105 ehrenamtliche Sanitäter, zwei Notärzte und 33 Fahrzeuge im Einsatz. Die Malteser, Johanniter sowie das BRK Kitzingen hatten mit Fahrzeugen und Einsatzkräften ihre Kollegen vom BRK Würzburg unterstützt. Ebenfalls hatte die Berufsfeuerwehr Würzburg das Personal in der Integrierten Leitstelle um einen zusätzlichen Mitarbeiter aufgestockt.

Ruhiger Umzug in Ochsenfurt

Der Faschingszug in Ochsenfurt verlief dagegen aus Sicht des Roten Kreuzes ruhig. 30 Sanitäter waren entlang der Strecke postiert. Erfreulicherweise musste letztlich ein Patient behandelt werden.


Foto: BRK KV Würzburg – Doku-Team