Verheerender Brand in Remlingen – Über 130 Einsatzkräfte im Einsatz

Brände Unterfranken

Remlingen. Rechtzeitig selbst ins Freie retten konnten sich die Bewohner eines Einfamilienhauses in der Nacht zum Freitag, den 01.03.2019, in Remlingen. Nachdem zunächst eine Holzhalle Feuer gefangen hatte, griffen die Flammen auch auf das Wohnanwesen der Familie über. Das Feuer war verheerend. Die Kriminalpolizei Würzburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Über 130 Einsatzkräfte aus nah und fern waren im Einsatz.

Holzhalle brennt vollständig aus – Flammen auf Wohnhaus übergegriffen

Kurz nach 00.36 Uhr ging bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken der Notruf ein, dass es in der Würzburger Straße, in Remlingen, zu einem Feuer gekommen ist. Bei Eintreffen einer ersten Streife der Polizei Würzburg wurde festgestellt, dass zunächst eine Holzhalle mit gelagertem Brennholz Feuer gefangen hatte. Danach griffen die Flammen auf einen Carport, einen dort untergestellten Pkw und schließlich das Dach des Einfamilienhauses selbst über.

Über 130 Einsatzkräfte aus nah und fern im Einsatz

Weit mehr als 130 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus dem Landkreis Würzburg, sowie zur Überlandhilfe die Freiwillige Feuerwehr Marktheidenfeld aus dem benachbarten Landkreis Main-Spessart, kämpften unermüdlich gegen das Feuer, wie Kreisbrandrat des Landkreises Würzburg Michael Reitzenstein vor Ort banews.de berichtete. Die Holzhalle, sowie der Carport und der darunter gestandene PKW wurden ein Raub der Flammen. Die Holzhalle brannte vollständig aus und stürzte ein. Aufgrund des sehr geringen Abstandes zum Einfamilienhaus, setzte die enorme Brandhitze das Dach und die rechte Haushälfte in Brand. Durch das direkte Eingreifen der Feuerwehrkräfte konnte ein weiteres ausbreiten der Flammen auf den gesamten Dachstuhl und der Stockwerke verhindert werden.

Ursache derzeit unklar – Kriminalpolizei ermittelt

Die Kriminalpolizei Würzburg hat die weiteren Ermittlungen zur Brandursache und der Schadenshöhe übernommen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Alle Bewohner konnten sich rechtzeitig retten. Die Schadenshöhe könnte sich im Bereich einiger hunderttausend Euro bewegen, wie das Polizeipräsidium Unterfranken mitteilte.


Fotos: René Engmann