Geldautomat in Bankfiliale in Wertheim in die Luft gesprengt

Main-Tauber-Kreis

Wertheim. Ein ohrenbetäubendes Explosionsgeräusch riss die Bewohner am Donnerstag, den 21.02.2019, in der Wertheimer Innenstadt aus dem Schlaf. Mehrere Personen hatten einen Geldautomaten einer Bankfiliale gesprengt und erheblichen Schaden angerichtet. Die Täter sind bislang flüchtig. Eine groß angelegte Fahndung, unter anderem mit einem Polizeihubschrauber aus Hessen, brachte bisher keinen Erfolg. Es werden Zeugen gesucht.

Geldautomaten in die Luft gesprengt

Gegen 04.20 Uhr hatten mehrere Zeugen über den Polizei-Notruf einen lauten Knall in der Mühlenstraße in der Wertheimer Innenstadt gemeldet. Die herbeigerufenen Einsatzkräfte der Polizei fanden einen vollkommen zerstörten Geldautomaten in dem Innenraum der Bankfiliale »Commerzbank« vor. Mindestens zwei unbekannte, dunkel gekleidete und maskierte Personen hatten zuvor offenbar mit Gas die Explosion des Automaten herbeigeführt. Im Anschluss entnahmen sie einen größeren Betrag an Bargeld und flüchteten mit einem dunklen Pkw in Richtung Main und dann weiter in unbekannte Richtung.

Großfahndung mit Polizeihubschrauber eingeleitet

Das Polizeipräsidium Heilbronn leitete zeitgleich eine groß angelegte Fahndung ein und suchte mit zahlreichen Streifenwagenbesatzungen vergeblich nach den unbekannten Tätern. Ebenfalls ein Polizeihubschrauber der Polizei Hessen unterstützte die Maßnahmen. Bei dem Fluchtfahrzeug handelt es sich um einen dunklen PKW einer hochwertigen Fahrzeugmarke. Wohin die Täter flüchteten, ist bislang unklar.

Zeugen gesucht

Zum Tatzeitpunkt müssen sich laut Zeugenaussagen mindestens drei unbeteiligte Personen gemeinsam in der Wertheimer Innenstadt aufgehalten haben, die möglicherweise wichtige Zeugenhinweise über den Vorfall, das Fluchtfahrzeug und das Autokennzeichen liefern können. Die entsprechenden Personen sowie alle anderen Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 09341 – 810, bei der Kriminalpolizei Tauberbischofsheim zu melden.


Foto: René Engmann