4 Schwerverletzt – darunter 2 Kinder – bei schwerem Verkehrsunfall auf B292 in Königshofen

Main-Tauber-Kreis Verkehrsunfälle

K2832/B292/Lauda-Königshofen. Zu einem folgenschweren Verkehrsunfall kam es am Donnerstag, den 21.02.2019, im Kreuzungsbereich der Kreisstraße 2832 in die Bundesstraße 292 in Lauda-Königshofen. Eine Vorfahrtsverletzung eines PKW führte zu einem so schweren seitlichen Frontalzusammenstoß, dass 4 Personen schwere Verletzungen erlitten, darunter 2 minderjährige Kinder. Die Unfallverursacherin wurde in ihrem PKW schwerst eingeklemmt. Eine mehrstündige Vollsperrung war die Folge.

Vorfahrtsmissachtung führte zu folgenschwerem Verkehrsunfall

Um 22.40 Uhr befuhr eine Toyota-Fahrerin die Kasernenstraße, zugleich Kreisstraße 2832 von Lauda kommend, in Fahrtrichtung des Kreuzungsbereiches K2832 – Bundesstraße 292 auf Höhe des Busunternehmens Nitschke in Königshofen. Bisherigen Ermittlungen zufolge handelte es sich nicht um eine Stopp-Schild-Verletzung. Die Mitte 30 Jahre alte Toyota-Fahrerin wollte in dem Kreuzungsbereich nach links, in Fahrtrichtung der Bahnübergänge abbiegen. Zur gleichen Zeit befuhr ein 50-jähriger Fahrer eines Jeeps, der von Königshofen kam, die Bundesstraße 292 in Fahrtrichtung Sachsenflur. Die Toyota-Fahrerin nahm dem 50-jährigen Jeep-Fahrer hierbei die Vorfahrt. Der 50-Jährige leitete eine Vollbremsung ein und wich nach links auf die Gegenfahrbahn aus. In Verkettung unglücklicher umstände fuhr die Unfallverursacherin genau in diese Höhe.

Schwerer Frontalzusammenstoß – Unfallverursacherin schwerst eingeklemmt

Trotz der Bemühungen des 50-jährigen Jeep-Fahrers, kam es zu einem folgenschweren seitlichen Frontalzusammenstoß mit dem PKW Toyota der Unfallverursacherin. Beide PKW wurde nach dem schweren Zusammenstoß abgewiesen. Die Toyota-Fahrerin wurde hierbei in ihrem PKW schwerst eingeklemmt. Zwei Mitfahrer auf der Rückbank des Toyota Aygo, ein 5-jähriger Junge sowie ein 8-jähriges Mädchen, konnten durch Ersthelfer in einer Halle eines nahegelegenen Busunternehmens bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte verbracht werden. Der 50-jährige Jeep-Fahrer wurde nicht eingeklemmt, jedoch schwer verletzt.

Die hinzualarmierten Freiwilligen Feuerwehren aus Lauda sowie Königshofen mussten die schwer eingeklemmte Unfallverursacherin aufgrund ihres Gesundheitszustandes durch eine Patientengerechte Rettung aus ihrem Fahrzeug schneiden. Hierbei kamen schwere hydraulische Geräte der Feuerwehren zum Einsatz. Bis zum Eintreffen weiterer Rettungsdienstkräfte, übernahmen drei speziell ausgebildete Feuerwehrkräfte, sogenanntes Feuerwehrsanitätspersonal, die Erstversorgung und Betreuung der 2 schwerverletzten Kinder.

4 Schwerverletzte – darunter 2 Kinder

Die Unfallverursacherin wurde nach der aufwendigen Rettung- und Befreiungsmaßnahme mit schweren Verletzungen in das Uniklinikum nach Würzburg geliefert. Die beiden 5 und 8 Jahre alten Kinder wurden mit schweren Verletzungen in das Caritas-Krankenhaus nach Bad Mergentheim eingeliefert. Der ebenfalls schwerverletzte 50-jährige Jeep-Fahrer wurde zugleich in eine weitere Klinik verbracht.

4 Notärzte im Einsatz

Das Deutsche-Rote-Kreuz war mit insgesamt 4 Notärzten im Einsatz. Diese wurden aus den Standorten Tauberbischofsheim, Bad Mergentheim sowie Creglingen zusammengezogen. Ein weiterer Notarzt kam als Überlandhilfe aus dem benachbarten Landkreis Neckar-Odenwald-Kreis, aus Buchen, zum Unglücksort. Mehrere Rettungswagen, sowie 6 Fahrzeuge und 35 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Abteilungen Lauda und Königshofen waren im Einsatz.

2-stündige Vollsperrung – 20.000 Euro Gesamtschaden

Während der Rettungs- und Einsatzmaßnahmen sowie der anschließenden Bergung der verunfallten Fahrzeuge, war der gesamte Kreuzungsbereich der Bundesstraße 292 sowie Kreisstraße 2832 in beide Fahrtrichtungen für 2 Stunden voll gesperrt. Der entstandene Gesamtschaden beläuft sich auf 20.000 Euro.


Fotos: Feuerwehr