Wolfs-Nachweis im Neckar-Odenwald-Kreis durch amtliche Stellen bestätigt

Neckar-Odenwald-Kreis

Neckar-Odenwald-Kreis. Bei der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt, kurz FVA, sind am dritten Februarwochenende, 15. bis 17 Februar, mehrere Meldungen über Wolfssichtungen und Wolfsspuren eingegangen. Die Meldungen kamen aus der Nähe von Schwarzach, Binau, Neckargerach und Mosbach im Neckar-Odenwald-Kreis. Unter anderem liegen der »FVA« Videoaufzeichnungen vor, sowie ein paar wenige Haare, die möglicherweise von einem Wolf stammen.

»FVA« bestätigt Wolf auf Videoaufnahmen

Die Prüfung der Videos hat ergeben, dass es sich tatsächlich um einen Wolf handelt. Die sichergestellten Haare werden zur genetischen Analyse an das Senckenberg-Institut geschickt. Bis das Ergebnis feststeht, kann es jedoch drei bis vier Wochen dauern. Wo der Wolf sich derzeit aufhält, oder ob er bereits weitergezogen ist, lässt sich nicht sagen.

Nutztierhalter können Zaunsets ausleihen

Der Neckar-Odenwald-Kreis liegt außerhalb der sogenannten »Förderkulisse Wolfsprävention«, in der es seit über einem Jahr regelmäßig Wolfsnachweise und auch Nutztierrisse gegeben hat. Nutztierhaltern , die jetzt ihren Herdenschutz optimieren wollen, können bei der »FVA« die kurzfristige Ausleihe von Zaunsets beantragen.

Verhaltenshinweise bei Wolfssichtung

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg »UM«, bittet wie folgt:

  • Wolfsbeobachtungen umgehend der »FVA«, unter 0761 – 4018274 zu melden.
  • Bei Sichtungen von Wölfen zusammen mit eigenen Hunden sollten diese zwingend an die Leine genommen werden.
  • Wölfe sollten auf keinen Fall angelockt oder gar angefüttert werden.

Foto: Symbolfoto