Jeder Haushalt braucht eine Müllmarke – Bei fehlender Müllmarke droht Verwarnungsgeld

Main-Tauber-Kreis

Main-Tauber-Kreis. Der Abfallwirtschaftsbetrieb Main-Tauber-Kreis kontrolliert ab Montag, 11. März 2019, in den Städten und Gemeinden des Landkreises, ob alle Haushalte die vorgeschriebene Müllmarke gekauft haben. Der AWMT weist darauf hin, dass nach der Abfallsatzung des Main-Tauber-Kreises jeder Haushalt – hierzu zählt ebenso der Ein-Personen-Haushalt – mit mindestens einem Restmüllgefäß und gültiger Jahresmüllgebührenmarke an die öffentliche Abfallentsorgung angeschlossen sein muss.

Fehlende Gebührenmarke kann zu Verwarngeld führen

Die Fälligkeit der Gebührenschuld entsteht am 1. Januar eines jeden Kalenderjahres. Die Müllmarken müssen deshalb bis spätestens 31. Dezember des Vorjahres bei den Städten und Gemeinden erworben werden. In Fällen fehlender Gebührenmarken veranlasst der Abfallwirtschaftsbetrieb ein Ordnungswidrigkeitsverfahren, das zur Zahlung eines Verwarnungsgeldes führen kann.

Die Biomülltonne muss ebenfalls mit einer gültigen Jahresmüllgebührenmarke ausgestattet sein. Alle Mülltonnen, die nicht mehr genutzt werden, müssen dem Abfallwirtschaftsbetrieb, unter der Telefonnummer 09341 – 824002, gemeldet und zu einem dabei vereinbarten Termin zur Abholung bereitgestellt werden.

Ohne gültige Jahresmarke keine Leerung von Rest- und Biomülltonnen

Rest- und Biomülltonnen ohne gültige Jahresmarke werden seit Januar 2019 nicht mehr geleert. Die Arbeiter des beauftragten Entsorgungsunternehmens versehen stattdessen Mülltonnen ohne Marken mit einem Hinweisaufkleber, der den Grund für die nicht erfolgte Leerung nennt. Zudem erhält der Abfallwirtschaftsbetrieb eine Meldung, damit dem Fall nachgegangen werden kann. Der AWMT empfiehlt daher, fehlende Jahresmarken schnellstmöglich bei der zuständigen Stadt- oder Gemeindeverwaltung oder einer anderen Verkaufsstelle zu besorgen.


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