Eigentümer legte selbst Feuer – Wohnhausvollbrand von Uissigheim

Brände Main-Tauber-Kreis

Külsheim. Nach einem Wohnhausvollbrand am Samstag, den 02.02.2019, in Uissigheim (wir berichteten), nahm das Kriminalpolizeikommissariat Tauberbischofsheim die Ermittlungen auf. Der anfängliche Verdacht der Brandstiftung erhärtete sich. Ein Miteigentümer des Wohnhauses gestand das Feuer gelegt zu haben. Die Festnahme und Einlieferung in eine Justizvollzugsanstalt folgten.

Verheerender Wohnhausvollbrand

Gegen 23.50 Uhr kam es zu einem verheerenden Wohnhausvollbrand in der Höhenstraße in dem Külsheimer Ortsteil Uissigheim. Ein anfänglicher Dachstuhlvollbrand entwickelte sich rasch zu einem Wohnhausvollbrand. Trotz dem unermüdlichen Einsatz von rund 80 Einsatzkräften der umliegenden Feuerwehren, konnte ein Sachschaden von rund 250.000 Euro nicht vermieden werden. Kriminalbeamte nahmen noch in der Nacht die Ermittlungen auf, da sich während der Löscharbeiten in der Brandnacht der Verdacht einer Brandstiftung erhärtete, da unter anderem eine selbstgebaute Brandvorrichtung aufgefunden werden konnte.

Miteigentümer gesteht Brandstiftung

Am Sonntag, den 03.02.2019, gegen 12.00 Uhr, rund 12 Stunden nach Brandausübung, meldete sich ein 52-jähriger Miteigentümer des Wohnhauses bei der Polizei und legte letztlich ein Geständnis ab. Er gab zu, den Brand gelegt zu haben. Der Tatverdächtige wurde daraufhin durch Einsatzkräfte der Polizei vorläufig festgenommen und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Mosbach am Montag, den 04.02.2019, dem zuständigen Haftrichter bei dem Amtsgericht Tauberbischofsheim vorgeführt. Gegen den 52-jährigen Tatverdächtigen wurde Haftbefehl erlassen und dieser in Vollzug gesetzt. Anschließend wurde er in die Justizvollzugsanstalt Schwäbisch Hall überführt.


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