Mann verlässt Wohnung mit Waffe nach Telefonat mit Jobcenter Würzburg

Unterfranken

Würzburg. Am Montag, den 14.01.2018, hatte das Polizeipräsidium Unterfranken einen Hinweis erhalten, dass ein Landkreisbewohner nach einem Telefonat mit dem Jobcenter bewaffnet seine Wohnung verlassen hätte. Die Polizeibeamten leiteten umgehend gefahrenabwehrende Maßnahmen in die Wege. Der Verdächtige konnte in Ochsenfurt angetroffen und in Gewahrsam genommen werden. Geprüft wird, ob der Tatbestand der Bedrohung erfüllt ist.

Nach Telefonat mit Jobcenter – Anrufer mit Waffe davongefahren

Nach Zeugenhinweisen hatte ein 43-jähriger Landkreisbewohner nach einem Telefonat mit dem Jobcenter »bewaffnet« seine Wohnung verlassen. Er sei mit unbekanntem Ziel davongefahren. Von Seiten des Jobcenters in der Nürnberger Straße wurde daraufhin die Polizei informiert.

Da eine Bedrohungssituation nicht ausgeschlossen werden konnte, leitete das Polizeipräsidium Unterfranken umgehend eine Fahndung nach dem 43-Jährigen und seinem Pkw ein. Die Polizeibeamten konnten das Fahrzeug gegen 13.30 Uhr im Stadtgebiet Ochsenfurt lokalisieren und nahe der Alten Mainbrücke anhalten. Der 43-Jährige wurde anschließend festgenommen.

Geladene Schreckschusswaffe dabei

Der 43-jährige Fahrer hatte bei der Kontrolle eine geladene Schreckschusswaffe bei sich, für die er eine waffenrechtliche Erlaubnis besitzt. Zu welchem Zweck er die Waffe mit sich führte und wohin der 43-Jährige unterwegs war, ist derzeit unklar und Gegenstand laufender Ermittlungen. Geprüft wird ebenso, ob der 43-Jährige im Zusammenhang mit dem vorangegangenen Telefonat möglicherweise den Tatbestand der Bedrohung erfüllt hat.

Ermittlungen dauern an

Die Schreckschusswaffe samt dazugehöriger Munition wurde sichergestellt. Die anhaltenden Ermittlungen in diesem Fall werden von der Polizeiinspektion Ochsenfurt in Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt geführt.


Foto: Symbolfoto