Erneuter vermutlicher Buttersäureanschlag gegen Fitnessstudio in Tauberbischofsheim

Main-Tauber-Kreis

Tauberbischofsheim. Erneut kam es in einem Tauberbischofsheimer Fitnessstudio in der Ringstraße zu einem Einbruch mit anschließender Verunreinigung der Räumlichkeiten durch eine bislang unbekannte Substanz, die laut dem Polizeipräsidium Heilbronn mit großer Wahrscheinlichtkeit Buttersäure ist. Diesmal am Montag, den 14.01.2019, geschehen. Die Ermittlungen dauern an. Es werden Zeugen gesucht.

Fenster eingeschlagen und unbekannte Substanz eingeworfen

Bislang unbekannte Täter schlugen in der Nacht zu Montag ein Fenster des Fitnessstudios »Clever Fit« in der Tauberbischofsheimer Ringstraße ein. Nach dem Einschlag des Fensters warfen der oder die unbekannte eine bislang unbekannte Substanz in das Innere des Fitnessstudios. Ersten Ermittlungen zufolge handelt es sich hier vermutlich um sogenannte Buttersäure, wie das Polizeipräsidium Heilbronn mitteilte. Nach den Reinigungsmaßnahmen und Durchlüftung wird das Fitnessstudio wieder geöffnet. Die Freiwillige Feuerwehr Tauberbischofsheim war dieses Mal nicht im Einsatz. Das Artikelfoto stammt von dem damaligen Einsatz.

Erster Anschlag Ende 2017

Bereits im Jahr 2017, im September, wenige Tage vor der offiziellen Eröffnung des Fitnessstudios kam es zu einem Buttersäureanschlag. Damals geschah die Tat wie heuer in den Nachtstunden. Hierbei wurde ebenfalls ein Fenster eingeschlagen und die Substanz eingeworfen. 7 Personen verletzten sich hierdurch leicht, aufgrund von Atemwegsreizungen. Die Freiwillige Feuerwehr Tauberbischofsheim rückte damals an und sperrte den Bereich weiträumig.

Zeugen gesucht

Um die Hintergründe der Tat herauszufinden und um den oder die Täter zu ermitteln hat das Polizeirevier Tauberbischofsheim die Ermittlungen aufgenommen. In diesem Zusammenhang werden Zeugen gesucht, die insbesondere im rückwärtigen Bereich der Franken-Passage, in der Schmieder Straße, verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben. Hinweisgeber sollen sich unter Telefonnummer 09341 – 810 melden.


Foto: René Engmann