Schutzplanke katapultierte PKW auf A81 bei Großrinderfeld in Wald

Main-Tauber-Kreis Verkehrsunfälle

A81/Großrinderfeld. Am Freitag, den 11.01.2019, kam es auf der Bundesautobahn 81 von Würzburg in Fahrtrichtung Heilbronn auf der Gemarkung Großrinderfeld zu einem schweren Verkehrsunfall, wobei ein PKW durch eine Schutzplanke in einen Wald katapultiert wurde. Die Ursache lag an der Witterung nicht angepasster Geschwindigkeit.

Von der Autobahn geflogen

Gegen 15.30 Uhr befuhr ein 20-jähriger Chevrolet-Fahrer aus dem Neckar-Odenwald-Kreis die Bundesautobahn 81 von Würzburg kommend in Fahrtrichtung Heilbronn. Zwischen den Anschlussstellen Gerchsheim und Tauberbischofsheim kam dieser rund 4 Kilometer nach der Anschlussstelle ins Schleudern. Hierbei schleuderte er von dem linken Fahrstreifen, über den rechten Fahrstreifen bis hin zum Standstreifen. Anschließend prallte dieser mit voller Wucht in die rechte Schutzplanke. Bis dahin war die Fahrt nicht zu Ende.

Schutzplanke katapultierte PKW in den Wald

Auf einer länge von rund 20 Meter walzte der PKW die Schutzplanke mehr und mehr nach unten. Bis zu dem Punkt, als die Schutzplanke den PKW anheben konnte und diesen hochkatapultierte. Der PKW Chevrolet flog samt dem 20-jährigen Fahrer weitere 15 – 20 Meter nach vorne und 5 Meter tief und wurde anschließend durch Bäume in einem Wald gestoppt. Der 20-jährige Fahrer erlitt leichte Verletzungen und wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. An seinem PKW entstand Totalschaden. Wie das Polizeipräsidium Heilbronn mitteilte, war die Ursache vermutlich nicht angepasste Geschwindigkeit aufgrund der zu dieser Zeit herrschenden Witterungsverhältnisse.

Kurzzeitige Sperrung

Im Einsatz waren die Freiwillige Feuerwehr Tauberbischofsheim mit 20 Einsatzkräften und 4 Fahrzeugen. Das Deutsche-Rote-Kreuz Tauberbischofsheim mit einem Rettungswagen. Das Verkehrskommissariat Tauberbischofsheim entsandte eine Streifenwagenbesatzung. Die Bundesautobahn 81 musste kurzzeitig teilgesperrt werden. Nach kurzer Zeit konnte die Fahrbahn wieder freigegeben werden.


Fotos: René Engmann