1 Toter bei Wohnhausvollbrand in Messelhausen – Über 110 Einsatzkräfte

Brände Main-Tauber-Kreis

Lauda-Königshofen. Ein Wohnhausvollbrand forderte am Donnerstag, den 10.01.2019, in Messelhausen ein Todesopfer. Weit mehr als 100 Einsatzkräfte waren im Einsatz. Die Brandursache ist derzeit völlig unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Sachschaden wird auf 250.000 Euro angegeben.

Wohnhausvollbrand – Mehrere Notrufe

Um Mitternacht erreichte die Integrierte Leitstelle Main-Tauber mehrere Notrufe, wonach ein Wohngebäude in der Freiherr-von-Zobel-Straße in Messelhausen, einem Ortsteil von Lauda-Königshofen, brennen würde. Kurz nach dem Eintreffen der Polizei- und Feuerwehrkräfte stand das Wohnhaus nahezu komplett in Flammen. Es handelte sich um ein ehemaliges landwirtschaftliches Anwesen, das im Moment jedoch zu Wohnzwecken diente und von einer Person alleine bewohnt wurde.

1 Toter aus ausgebranntem Gebäude geborgen

Sofort wurden mehrere Stellungen aufgebaut und die Brandbekämpfung mittels Drehleiter von außen vorgenommen. Weitere Feuerwehrkräfte arbeiteten sich in das Gebäude. Während sich die Feuerwehren mit mehreren Atemschutztrupps in das Gebäudeinnere vorkämpften, entdeckte man eine männliche leblose Person. Dabei handelte es sich um den Eigentümer und Bewohner des Objekts, wie das Polizeipräsidium Heilbronn mitteilte. Ein hinzugerufener Arzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Brandursache unklar – über 250.000 Euro Schaden

Wie das Polizeipräsidium Heilbronn mitteilte, ist die Brandursache derzeit völlig unklar und Gegenstand der Ermittlungen. Ebenfalls ist derzeit nicht bekannt, wo der Brand genau ausbrach. Noch in der Nacht übernahmen Kriminalbeamte der Kriminalpolizei Heilbronn an Ort und Stelle die Ermittlungen. Der gesamte Sachschaden am Wohnhaus wird auf rund 250.000 Euro angegeben.

Über 110 Einsatzkräfte aus der Region

Insgesamt waren mehr als 110 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Deutschen-Roten-Kreuz im Einsatz, darunter Kreisbrandmeister Alfred Wirsching. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Lauda, den Abteilungswehren Gerlachsheim, Messelhausen, Oberbalbach sowie zur Überlandhilfe die Freiwilligen Feuerwehren Tauberbischofsheim mittels Drehleiter und Grünsfeld, waren mit insgesamt rund 90 Einsatzkräften und 15 Fahrzeugen vor Ort. Das Deutsche-Rote-Kreuz war mit zwei Notärzten sowie zwei Rettungswagen und einem Organisatorischen Leiter mit rund 10 Kräften im Einsatz. Das Polizeirevier Tauberbischofsheim entsandte zwei Streifenwagenbesatzungen mit 4 Polizeibeamten. Die Kriminalpolizei Heilbronn rückte mit 3 Kriminalbeamten an. Ein Notfallseelsorger war ebenso vor Ort. Der Energieversorger Netze BW war mit einem Techniker an Ort und Stelle.


Fotos: René Engmann