Straßenmeistereien im Hohenlohekreis auf den Winter gut vorbereitet

Hohenlohekreis

Hohenlohekreis. Im Hohenlohekreis haben die beiden Straßenmeistereien insgesamt 662 Kilometer Bundes- Landes- und Kreisstraßen zu betreuen. Dafür wurden insgesamt zirka 2.600 Tonnen Streusalz in den jeweiligen Streustofflagern eingelagert. In der Straßenmeisterei Öhringen werden samt zugehörigem Salzsilo bei Grünbühl rund 1.200 Tonnen Streusalz bevorratet. Im Bereich der Straßenmeisterei Künzelsau wurden in der örtlichen Salzhalle 800 Tonnen und zusätzliche 600 Tonnen im Stützpunkt Krautheim eingelagert.

Streusalzbevorratung kleiner Teil der Vorbereitungen

Die Streusalzbevorratung ist allerdings ein kleiner Teil der umfassenden Vorbereitungen. Alle 15 benötigten Fahrzeuge und Geräte wurden von den Mitarbeitern in den letzten Wochen gewartet und einsatzfähig gemacht. Orangefarbene Schneezeichen wurden gesetzt, Streugutbehälter an Steigungsstrecken aufgefüllt und Verkehrszeichen zur Warnung vor Glatteisgefahrenstellen aufgestellt. Über 17 Kilometer Schneezäune entlang von kritischen Streckenabschnitten werden aufgebaut.

Bei Starkschneefall weitere Mitfahrzeuge im Einsatz

Im Regelfall sind im Winterdienst acht landkreiseigene Räum- und Streufahrzeuge sowie ein Kleingeräteträger für Geh- und Radwege im Einsatz. Zusätzlich stehen bei starkem Schneefall weitere sechs Mietfahrzeuge von privaten Fuhrunternehmern zur weiteren Unterstützung unter Vertrag. Diese Räum- und Streufahrzeuge sind im Falle des Falles jeweils im Zweischichtbetrieb, 7 Tage die Woche, ab 04.00 Uhr bis 22.00 Uhr im Einsatz. In den übrigen Zeiten wird nicht beziehungsweise in besonderen Ausnahmefällen geräumt oder gestreut.

Mit speziellem Streugemisch weniger Verbrauch

Auf die Fahrbahn wird aus ökologischen und wirtschaftlichen Gründen ein Gemisch aus 70 % trockenem Streusalz und 30 % salzhaltiger Sole gestreut. Die Vorteile dieses sogenannten »FS 30 Feuchtsalzes«, sind unter anderem eine wesentlich schnellere und bessere Tauwirkung, verbesserte Haftung und eine insgesamt längere Liege- und Wirkungsdauer auf der Fahrbahnoberfläche. Dadurch kann die erforderliche Salzmenge bei gleichbleibender Wirkung deutlich reduziert werden.

Die Rücksicht der Verkehrsteilnehmer für den Winterdienst wünschenswert

Der Winterdiensteinsatz im durchgehenden Schichtbetrieb ist für die Einsatzleiter und Mitarbeiter eine sehr herausfordernde Tätigkeit. Auch deshalb werden alle Verkehrsteilnehmer um entsprechende Rücksichtnahme bei Begegnungen mit den breiten Räumfahrzeugen gebeten. Durch eine vorausschauende und umsichtige Fahrweise bei winterlichen Straßenverhältnissen können unnötige Verkehrsunfälle und Staus vermieden werden.


Foto: René Engmann