6 zum Teil lebensgefährlich Verletzte bei Überholmanöver auf St2271 bei Kitzingen

Unterfranken Verkehrsunfälle

St2271/Marktsteft. Erneut ereignete sich ein folgenschwerer Verkehrsunfall, diesmal am Samstag, den 22.12.2018, zwei Tag nach dem tödlichen Überholmanöver (wir berichteten), auf der Staatsstraße 2271 nahe Kitzingen, aufgrund eines gescheiterten Überholmanövers. Diesmal wurden 6 Personen zum Teil lebensgefährlich verletzt.

66-jährige BMW-Fahrerin versuchte zwei Gliederzüge zu überholen

Gegen 17.00 Uhr befuhr eine 66-jährige BMW-Fahrerin die Staatsstraße 2271 von Marktbreit kommend in Fahrtrichtung Kitzingen. Etwa 400 Meter nach der Tankstelle bei Marktsteft setzte die 66-jährige PKW-Fahrerin zu einem Überholmanöver zweier Gliederzüge an. Jedoch übersah Sie hierbei einen PKW Toyota auf der Gegenfahrbahn, der von einem 51-jährigen Fahrer gelenkt wurde. Der 51-jährige Toyota-Fahrer konnte einen schweren Frontalzusammenstoß mit der 66-jährigen überholenden BMW-Fahrerin nicht mehr verhindern.

Mehrere Fahrzeuge und Insassen verwickelt

Durch die enorme Wucht des Frontalzusammenstoßes mit der Verursacherin, wurde der 51-jährige Toyota-Fahrer in seinem PKW so schwer eingeklemmt, dass dieser durch die Einsatzkräfte der Feuerwehren aus seinem Fahrzeug mittels schweren hydraulischen Gerätes geschnitten werden musste. Hinter dem Toyota befand sich ein 51-jähriger VW-Fahrer, der eine Beifahrerin im Fahrzeug hatte. Dieser konnte sein Fahrzeug nicht mehr rechtzeitig zum Stehen bringen und fuhr mit voller Wucht in die Unfallstelle hinein.

Rettungshubschrauber im Einsatz – Lebensgefährlich verletzt

Der 51-jährige Toyota-Fahrer erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Die Beifahrerin des VWs erlitt so schwere Verletzungen, dass diese mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden musste. Der 51-jährige VW-Fahrer wurde ebenfalls schwer verletzt. Die 66-jährige BMW-Fahrerin und zugleich Unfallverursacherin erlitt wie die Anderen schwere Verletzungen. Alle Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser transportiert. Die beiden Fahrer der Gliederzüge erlitten leichte Verletzungen aufgrund eines Schocks.

Mehrstündige Vollsperrung – Sachverständiger hinzugezogen

Die Staatsstraße 2271 wurde für die Dauer der Unfallaufnahme, zu der auch ein Sachverständiger hinzugezogen wurde, komplett gesperrt. Der Verkehr wurde umgeleitet. Die Polizeiinspektion Kitzingen führt die Ermittlungen.


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Fotos: S. Anta