Tödlicher Verkehrsunfall auf St2271 bei Kitzingen

Unterfranken Verkehrsunfälle

St2271/Kitzingen. Ein tödlicher Verkehrsunfall ereignete sich am Donnerstag, den 20.12.2018, auf der Staatsstraße 2271 zwischen Kitzingen und Schwarzach. In dem Verkehrsunfall waren ein PKW sowie zwei Sattelzüge verwickelt. Für einen Autofahrer kam jede Hilfe zu spät. Dieser verstarb noch an Ort und Stelle seinen schweren Verletzungen.

Frontal mit voller Wucht mit 40-Tonner zusammengestoßen

Kurz nach 14.30 Uhr überholte nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen ein 40-jähriger Audi-Fahrer einen vor sich fahrenden Sattelzug auf der Staatstraße 2271 von Schwarzach am Main kommend, in Fahrtrichtung Kitzingen. Während des Überholmanövers des 40-jährigen kam diesem auf der Gegenfahrbahn ein weiterer Sattelzug entgegen, der in Fahrtrichtung Bundesautobahn 3 unterwegs war. Der 40-jährige Audi-Fahrer sowie der Sattelzug aus dem Gegenverkehr stießen hierbei mit voller Wucht frontal zusammen. Anschließend stieß der Audi gegen den überholten Sattelzug. Danach wurde der Audi nach rechts von der Fahrbahn abgewiesen. Abseits der Straße kam dieser im Wald zum Stehen.

PKW-Fahrer auf der Stelle getötet

Durch die enorme Wucht des Frontalzusammenstoßes wurde der 40-jährige Audi-Fahrer und zugleich Unfallverursacher so schwer verletzt, dass für ihn jede Hilfe zu spät kam. Der Mann aus dem Landkreis Kitzingen erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Einer der beteiligten Sattelzug-Fahrer erlitt einen Schock. Der andere blieb dem Sachstand nach unverletzt.

Sachverständiger hinzugezogen – langwierige Vollsperrung

Die Aufnahme des Verkehrsunfalles erfolgte durch die Polizeiinspektion Kitzingen. Um den Unfallhergang exakt rekonstruieren zu können, wurde ein Sachverständiger in die Ermittlungen mit eingebunden. Die Staatsstraße 2271 war zwischen Kitzingen und der Bundesautobahn 3-Anschlussstelle Kitzingen/Schwarzach für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme und der erforderlichen Bergungsarbeiten für mehrere Stunden komplett gesperrt. Der Verkehr wurde von den Einsatzkräften vor Ort umgeleitet. Neben Polizei und Rettungsdienst befanden sich die örtlichen Freiwilligen Feuerwehren im Einsatz. Da größere Mengen Diesel ins Erdreich eingedrungen waren, wurde darüber hinaus das Landratsamt Kitzingen und das staatliche Bauamt eingeschaltet.


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Fotos: René Engmann