Rettungsdienst in Gemünden angegriffen und mit Messer bedroht

Unterfranken

Gemünden am Main. Zu einem Einsatz für den Rettungsdienst und Polizei kam es am Sonntag, den 16.12.2018, in Gemünden am Main, aufgrund eines stark alkoholisierten Randalierers. Im Verlauf des Ganzen bedrohte der Randalierer den Rettungsdienst und die Polizei mit einem Messer. Die Festnahme erfolgte unter voriger Anwendung von Pfefferspray.

Rettungsdienstbesatzung tätlich angegriffen und mit Messer bedroht

Gegen 09.00 Uhr war bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken die Mitteilung eingegangen, dass ein Mann in einem Haus in der Gartenstraße in Gemünden am Main randalieren würde. Als die Beamten der Polizeiinspektion Lohr am Einsatzort eintrafen, war der Rettungsdienst bereits vor Ort. Zeugen gaben an, dass der 30-jährige Bewohner die Einsatzkräfte tätlich angegriffen und mit einem Messer bedroht haben soll. Verletzt wurde dabei glücklicherweise niemand.

Polizeibeamte mit Messer bedroht – Pfefferspray streckt Tatverdächtigen nieder

Im Eingangsbereich der Wohnung trafen die Polizeibeamten auf den 30-jährigen, der in diesem Moment zu einem Messer griff und damit auf die Streifenbesatzung zuging. Da der 30-jährige trotz mehrfacher Aufforderung das Messer nicht weglegte, wurde er unter Einsatz von Pfefferspray überwältigt und vorläufig festgenommen. Der 30-jährige Tatverdächtige erlitt bei der Festnahmeaktion leichte Verletzungen. Er wurde vor Ort von dem Rettungsdienst versorgt und anschließend in einem Krankenhaus ambulant behandelt. Wie sich herausstellte, war bei dem 30-jährigen Tatverdächtigen wohl einiges an Alkohol im Spiel. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über zwei Promille.

Anzeigen wegen unterschiedlicher Straftatbestände

Noch am Sonntag, den 16.12.2018, wurde der 30-jährige Beschuldigte in einem Bezirkskrankenhaus stationär aufgenommen. Gegen ihn wird wegen tätlichen Angriffs auf Hilfeleistende des Rettungsdienstes, vorsätzlicher Körperverletzung und Bedrohung ermittelt.


Foto: René Engmann