Passanten verhinderten Schlimmeres zwischen Lauda und Oberlauda

Main-Tauber-Kreis Verkehrsunfälle

L511/Lauda-Königshofen. Um Schlimmeres zu verhindern hielten Passanten am Samstag, den 15.12.2018, in Lauda-Königshofen einen PKW-Fahrer fest, bis die alarmierte Polizei eintraf. Der 20-jährige PKW-Fahrer hatte weit mehr als 2,0 Promille intus und stand erheblich unter Drogenbeeinflussung.

Gegen Mauer und Bordstein geknallt und weitergefahren

In den Morgenstunden des Samstages war ein 20-jähriger Fahrer eines VW-Polo mit seinem Fahrzeug auf der Oberlaudaer Straße zwischen Oberlauda und Lauda unterwegs. Wie aus dem nichts geriet dieser mit seinem VW Polo nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte anschließend gegen eine Mauer. All das interessierte den 20-jährigen kein Stück.

Obwohl der rechte Vorderreifen seines PKW danach platt war, fuhr der 20-jährige Polo-Fahrer feuchtfröhlich weiter. Die Weiterfahrt war nicht von langer Dauer. Der VW-Polo driftete auf die linke Straßenseite und stieß dort gegen den Bordstein, wodurch der linke Vorderreifen von der Felge absprang.

Trotz seines schwer beschädigten Polos gab der 20-jährige erneut Gas und versuchte weiterzufahren. Er stoppte kurze Zeit später seinen VW-Polo, was Passanten, die alles beobachtet hatten, geistesgegenwertig ausnutzen und diesen bis zum Eintreffen der Polizei festhielten.

Volltrunken sowie unter Drogeneinfluss – Führerschein beschlagnahmt

Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über zwei Promille. Außerdem stellten die Polizeibeamten fest, dass der 20-jährige Cannabis konsumiert hatte. Dieser musste zu einer Blutentnahme mitkommen, sein Führerschein wurde beschlagnahmt.


Foto: Symbolfoto