Geisterfahrerin mit über 2,3 Promille verursacht Verkehrsunfall in Buchen

Neckar-Odenwald-Kreis Verkehrsunfälle

Buchen. Ein Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden entstand am Montag, den 03.12.2018, in Buchen, aufgrund einer stark alkoholisierten PKW-Fahrerin, die mit weit über 2,3 Promille einen PKW fuhr. Der Entzug der der Fahrerlaubnis und eine Strafanzeige erfolgten obligatorisch.

Als Geisterfahrerin Frontalzusammenstoß verursacht

Gegen 15.00 Uhr befuhr eine Polo-Fahrerin die Hettinger Straße in Buchen in Fahrtrichtung Hettingen. Auf Höhe der Straße »Kilgensmühle«, nahe einem Autohaus, geriet die Polo-Fahrerin unvermittelt auf die Gegenfahrbahn und streifte dort zuerst einen ordnungsgemäß entgegenkommenden Toyota. Die Fahrt war hiermit nicht zu Ende. Da die Geisterfahrerin weiter auf der Gegenfahrbahn fuhr, kam es im weiteren Verlauf zu einem Frontalzusammenstoß mit einem VW-Passat, deren Fahrerin in Fahrtrichtung Stadtmitte unterwegs war.

Beteiligte blieben unverletzt

Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst vor Ort, wurde die Geisterfahrerin vorsorglich mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert. Wie sich im Krankenhaus herausstellte, überstand die Unfallverursacherin das ganze Spektakel ohne Verletzungen. Die 2 anderen Verkehrsteilnehmer, die in den Verkehrsunfall verwickelt waren, blieben nach ersten Erkenntnissen glücklicherweise ebenfalls unverletzt. Sowohl der PKW der Unfallverursacherin, als auch der VW-Passat waren nicht mehr fahrbereit. An allen drei beteiligten Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von 14.000 Euro.

Weit mehr als 2,3 Promille Alkohol im Blut

Während der Behandlung im Krankenhaus wurde zusätzlich festgestellt, dass die Geisterfahrerin unter Alkoholeinfluss stand. Die Polizeibeamten ordneten zugleich im Krankenhaus eine Blutentnahme an, die vollzogen wurde. Das Ergebnis belief sich auf weit über 2,3 Promille. Ihren Führerschein musste sie gleich bei den Polizeibeamten abgeben. Die Unfallverursacherin erwartet eine Strafanzeige und den Entzug ihres Führerscheins.


Foto: Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes