4 Schwerverletzte darunter Kleinkind auf B290 nahe Hollenbacher See

Main-Tauber-Kreis Verkehrsunfälle

B290/Niederstetten. Zu einem folgenschweren Verkehrsunfall mit insgesamt 4 Schwerverletzten, darunter einem 3-jährigen Kleinkind, kam es am Sonntag, den 02.12.2018, im Einmündungsbereich der L1020 in die B290 zwischen Herbsthausen und Niederstetten. Ein Rettungshubschrauber musste den Unfallverursacher in eine Klinik fliegen. Die B290 war teils mehrere Stunden voll gesperrt.

19-jähriger übersieht vorfahrtsberechtigten Verkehr auf B290

Gegen 11.45 Uhr kam es im Einmündungsbereich der L1020 in die B290 bei Herbsthausen zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Ein 19-jähriger Fahrer eines silbernen Ford Focus kam aus Richtung Hollenbacher See und fuhr bis zur Einmündung der L1020/B290. Dieser wollte hierbei nach links in Fahrtrichtung Herbsthausen abbiegen. Dabei übersah der 19-jährige eine 45-jährige Audi A3-Fahrerin, die aus Fahrtrichtung Herbsthausen ankam. Im Einmündungsbereich kam es hierdurch zu einem schweren Zusammenstoß zwischen dem Ford und dem Audi.

4 Schwerverletzte darunter 3-jähriges Kleinkind

Der 19-jährige Unfallverursacher wurde in seinem Ford eingeklemmt und durch Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Niederstetten durch schweres hydraulisches Gerät geborgen. Ein angeforderter Rettungshubschrauber flog den 19-jährigen in eine Würzburger Klinik. Ein im Ford-Focus befindlicher 16-jähriger Beifahrer sowie die 45-jährige Audi-Fahrerin und ein darinsitzendes knapp 3-jähriges Kleinkind wurden schwer verletzt und in das Caritas-Krankenhaus nach Bad Mergentheim verbracht. Lebensgefahr bestand bei keinem der Verletzten.

Totalschäden und teils mehrstündige Sperrung der B290

An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von zirka 20.000 Euro. Die Fahrbahn war während der Unfallaufnahme durch Spezialisten des Verkehrsunfallaufnahmedienstes Tauberbischofsheim bis gegen 14.20 Uhr halbseitig, teils voll gesperrt. Die Freiwillige Feuerwehr Niederstetten war mit 15 Einsatzkräften und 4 Fahrzeugen im Einsatz.


Foto: René Engmann