Haftbefehl wegen versuchten Totschlags gegen Würzburger Messer-Mann

Unterfranken

Würzburg. Nachdem ein 42-jähriger Würzburger deutscher Staatsangehörigkeit am Donnerstag, den 22.11.2018, auf dem Parkplatz des Kulturspeichers in Würzburg einen Polizeibeamten angegriffen haben soll, wir berichteten, wurde gegen den 42-jährigen Tatverdächtigen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Würzburg Haftbefehl erlassen. Im Zusammenhang mit dem Angriff kam es zum Schusswaffengebrauch durch den Polizeibeamten.

Schuss aus Dienstwaffe streckt 42-jährigen Deutschen Messer-Mann nieder

Gegen 10.45 Uhr ging bei der Polizeieinsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken die Mitteilung ein, dass auf dem Parkplatz des Kulturspeichers in der Straße »Oskar-Laredo-Platz 1« in Würzburg ein Mann mit einem Messer unterwegs sein soll. Er soll laut der Mitteilung Fahrzeuge beschädigt haben. Ein Polizeibeamter der Polizeiinspektion Würzburg-Land war in der Folge mit als erster am Einsatzort. Er soll im weiteren Verlauf von der verdächtigen Person, einem 42-jährigen Würzburger mit deutscher Staatsangehörigkeit, mit einem Messer angegriffen worden sein. In diesem Zusammenhang soll es zu dem polizeilichen Schusswaffengebrauch gekommen sein, bei dem der 42-jährige Messer-Mann schwer verletzt wurde.

Ermittlungen zum Schusswaffeneinsatz führt das Bayrische LKA

Die Ermittlungen zu dem Schusswaffeneinsatz führt das Bayerische Landeskriminalamt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg. Der Beamte der Polizeiinspektion Würzburg-Land, der ebenfalls bei dem Einsatz verletzt wurde, konnte das Krankenhaus bereits am Donnerstagnachmittag wieder verlassen.

Haftbefehl wegen versuchten Totschlags

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Würzburg erließ der Ermittlungsrichter am Freitagnachmittag, den 23.11.2018, Haftbefehl wegen versuchten Totschlags gegen den 42-jährigen Würzburger, der zurzeit in einer Klinik während seines stationären Aufenthalts von der Polizei bewacht wird.


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22.11.2018 – Messer-Mann in Würzburg mit Schusswaffe niedergestreckt


Fotos: H.Usky
Foto: Polizeipräsidium Unterfranken