Tödlicher LKW-Unfall auf berüchtigtem A3-Abschnitt bei Würzburg

Unterfranken Verkehrsunfälle

A3/Randersacker. Ein tödlicher Verkehrsunfall ereignete sich am Montag, den 07.11.2018, auf der Bundesautobahn 3 nach der Anschlussstelle Rottendorf nahe des Parkplatzes Sandgraben. Dabei fuhren 2 LKWs aufeinander, was für einen LKW-Fahrer mit dem Tod endete. Eine mehrstündige Vollsperrung war die Folge.

Ungebremst auf LKW aufgefahren – Führerhaus wird vollständig zerquetscht

Gegen 06.00 Uhr befuhr ein 60-jähriger tschechischer Fahrer eines LKW die Bundesautobahn 3 von Nürnberg kommend in Fahrtrichtung Würzburg. Zwischen den Anschlussstellen Rottendorf und Würzburg/Randersacker fuhr dieser nach bislang ungeklärter Ursache ungebremst auf einen vorrausfahrenden Sattelzug auf. Aufgrund der enormen Aufprallkräfte wurde das Führerhaus vollständig zerquetscht, was für den 60-jährigen tschechischen Fahrer tödliche Verletzungen mit sich zog. Trotz sofortigen Einsatzes der Feuerwehren, die mit schwerem hydraulischem Gerät den eingeklemmten Fahrer aus dessen Wrack befreiten. Der tschechische Staatsbürger erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der entstandene Gesamtschaden wird auf rund 60.000 Euro geschätzt.

Unfallsachverständiger hinzugezogen – mehrstündige Vollsperrung

Die Bundesautobahn 3 musste in diesem Bereich zum Zwecke der Verkehrsunfallaufnahme, zu der ein Unfallsachverständiger hinzugezogen wurde, für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Rottendorf über die B8 aus- und umgeleitet. Aufgrund des generell hohen Verkehrsaufkommens auf der A3 und des morgendlichen Berufsverkehrs der B8, kam es bis weit in die Mittagsstunden zu massiven Verkehrsbehinderungen auf der Bundesstraße und den umliegenden Straßen im Bereich Würzburg und Bundesautobahn.


Foto: H. Usky