Motorradfahrer auf A81 bei Boxberg durch Verkehrsunfall getötet

Main-Tauber-Kreis

A81/Boxberg. Ein tödlicher Verkehrsunfall ereignete sich am Montagmorgen, den 22.10.2018, auf der Bundesautobahn 81 auf Höhe der Anschlussstelle Boxberg in Fahrtrichtung Würzburg. Der Fahrer eines PKW übersah nach einem Überholvorgang und anschließendem Einscheren einen Motorradfahrer und rammte diesen mit voller Wucht. Noch an Ort und Stelle verstarb dieser.

PKW-Fahrer rammt Motorradfahrer von der Autobahn

Gegen 06.00 Uhr befuhr ein 44-jähriger Fahrer eines Ford-Focus die A81 von Heilbronn kommend in Fahrtrichtung Würzburg. Auf Höhe der Anschlussstelle Boxberg überholte dieser einen auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Gliederzug über den linken Fahrstreifen. Nach dem Überholvorgang und dem anschließenden Wiedereinscheren übersah der 44-jährige Focus-Fahrer einen vor dem Gliederzug ordnungsgemäß fahrenden 67-jährigen Motorradfahrer. Er fuhr dabei mit voller Wucht auf den Motorradfahrer auf, wobei dieser durch die enormen Aufprallkräfte über die Windschutzscheibe des Fords flog und anschließend auf die Autobahn stürzte und noch über 50 Meter auf dem Asphalt rutschte.

67-jähriger Motorradfahrer stirbt an Ort und Stelle

Der PKW Ford schob das Motorrad schlussendlich einige Meter weiter vor sich her und prallte anschließend in die Leitplanke. Die Fahrzeuge verkeilten sich hierbei stark ineinander und kamen nach zirka 200 Metern zum völligen Stillstand. Der 67-jährige Motorradfahrer erlitt durch den schweren Zusammenstoß lebensgefährliche Verletzungen, so dass dieser noch an Ort und Stelle seinen schweren Verletzungen erlag. Der 44-jährige Unfallverursacher verletzte sich nach ersten Erkenntnissen leicht.

Rechter Fahrstreifen für mehrere Stunden gesperrt

Im Einsatz waren die Freiwillige Feuerwehr Osterburken mit 20 Einsatzkräften sowie 3 Fahrzeugen. Das Deutsche-Rote-Kreuz mit einem Notarzt und einem Rettungswagen. Das Verkehrskommissariat Tauberbischofsheim mit mehreren Streifenwagen. Während der Einsatzmaßnahmen und Bergungsarbeiten war der rechte Fahrstreifen für rund 3 Stunden voll gesperrt. Der Verkehr wurde über den linken Fahrstreifen geleitet.


Foto: René Engmann